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Platz zum Bauen auf 19 Hektar

Laboe Platz zum Bauen auf 19 Hektar

Werden diese Pläne umgesetzt, wird Laboe deutlich wachsen. Südlich des Brodersdorfer Wegs und östlich der Supermärkte könnte am Ortsrand auf 19 Hektar Fläche gebaut werden. Der Vorentwurf sieht ein Wohngebiet für etwa 180 Wohneinheiten vor – als Einzel- und Doppelhäuser sowie Geschossbauten.

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Noch ist das Areal, das Baugebiet werden könnte, landwirtschaftlich genutzt. Es schließt am Ortsrand von Laboe direkt an die Supermärkte und die Straße nach Brodersdorf an.

Quelle: Thomas Christiansen

Laboe. Beschlüsse zum Bebauungsplan 42 Krützkroog (der Aufstellungsbeschluss stammt von Ende 2014) gab es im Bauausschuss noch nicht, die Vorstellung des Vorentwurfs sorgte aber für einige Reaktionen von Anwohnern, die vor allem die geplante Erschließung des Neubaugebiets über die Feldstraße – die derzeit eine ruhige Sackgasse ist – ablehnten.

 Der Vorentwurf des Ingenieurbüros weist zunächst auf die „ungebrochene Nachfrage nach Bauland im Gemeindegebiet“ hin, die zuletzt noch stärker gestiegen sei. Außer dem Bedarf innerhalb des Orts sei auch die Nachfrage von außerhalb „immer ausgeprägter“. Die Nachfrage beziehe sich inzwischen nicht mehr nur auf Einfamilienhäuser, sondern auch auf den Geschosswohnungsbau.

 Das etwa 19 Hektar große Gelände wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt. Es grenzt an die Wohnbebauung in den Straßen Feldstraße und Langensoll sowie an die Supermärkte, die gerade umgebaut werden, und an den Brodersdorfer Weg beziehungsweise die Kreisstraße 30. Der Kreuzungsbereich der K30 mit dem Brodersdorfer Weg soll laut Vorentwurf zu einem Kreisverkehr umgestaltet werden.

 Das Gelände bietet Raum für etwa 100 Wohneinheiten in Einzel- und Doppelhäusern sowie weitere 56 Wohneinheiten als Geschossbauten. Vorgesehen sind außerdem ein Kindergarten, ein Spielplatz, Grünflächen und ein Regenrückhaltebecken.

 Mit neun Ja- bei zwei Nein-Stimmen beschloss der Bauausschuss die Einstellung des Planverfahrens für den Bebauungsplan 43 (hinter der Kirche). Dort war ein Wohngebiet mit etwa 50 Baugrundstücken geplant, das über die Ostlandstraße angebunden werden sollte. Vor allem diese Verkehrsanbindung hatten viele Bürger frühzeitig kritisiert. Die Einstellung des Verfahrens wurde jetzt damit begründet, dass der Investor offenbar kein Interesse mehr an der Planung hat.

 Einstimmig empfahl der Bauausschuss der Gemeindevertretung außerdem, für Straßensanierungen 340000 Euro in den Haushalt 2017 einzustellen.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
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