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Aldi-Markt muss Neubau weichen

Plön Aldi-Markt muss Neubau weichen

Nun geht’s plötzlich ganz schnell: Vor genau einer Woche erfuhren die Mitarbeiter der Aldi-Filiale in der Lütjenburger Straße in Plön, dass ihr Markt Ende dieser Woche geschlossen wird. Die Schließung ist nicht von Dauer, denn an gleicher Stelle entsteht ein neuer Markt, der im Oktober/November fertig sein soll.

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Unübersehbarer Hinweis: Morgen ist für die Plöner die letzte Möglichkeit, im innenstadtnahen Aldi-Markt einzukaufen.

Quelle: Peter Thoms

Plön. Ein erwartetes Ereignis, aber wenn Filialleiterin Christine Helmes von ihrem „Tante-Emma-Aldi-Markt“ spricht, klingt das wie eine Liebeserklärung an einen Arbeitsplatz, der den Ansprüchen eines modernen Discounters nun nicht mehr genügt. Sie ist seit 19 Jahren Angestellte bei Aldi, arbeitet seit 13 Jahren in Plön und kennt nahezu jeden Kunden. Einen hat sie während ihrer Arbeit sogar besonders gut kennengelernt: ihren späteren Ehemann.

 Die fünf Mitarbeiter des Marktes werden das Personal in anderen Aldi-Märkten verstärken, während ihr neuer Arbeitsplatz gebaut wird. So wird Christine Helmes zum Team des Selenter Aldi-Marktes stoßen, Andrea Elmers-Hinrichsen wird in Stadtheide eingesetzt, Shari Wardenga und Jaqueline Piepke arbeiten bis zur Rückkehr nach Plön in Malente und Philipp Martens wird seine Ausbildung in Stadtheide fortsetzen. Die Urlaubsplanung muss übrigens keiner der fünf über den Haufen werfen: Als bekannt wurde, wer ab wann wo arbeitet, haben sie sich auf dem kurzen Dienstweg mit den zukünftigen Kollegen abgesprochen – eine Urlaubsumbuchung war in keinem Fall erforderlich.

 Wenn am Freitag, 15. Januar, um 20 Uhr die Türen verschlossen werden, kann das fünfköpfige Team noch einmal Luft holen für einen stressigen Sonnabend: Dann, so Christine Helmes, werden die Regale geleert, Inventur gemacht und die restlichen Waren auf Paletten gestapelt und in eine Filiale nach Eutin gebracht. Normalerweise läuft’s ja umgekehrt: Die Mitarbeiter räumen die Ware ein und die Kunden holen sie heraus.

 Am Montag werden die Regale demontiert, und die Kassen abgebaut und eingemottet. Sie dürften im Neubau wieder eingesetzt werden. Erst wenn das Inventar entfernt ist, werden Strom und Wasser abgestellt – die Abrissbagger können dann ihr zerstörerisches Werk beginnen.

 Der neue Markt dürfte wie Phönix aus der Asche entstehen: Statt 800 stehen dann 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung, ein separater Leergutraum sorgt für mehr Ordnung, eine Backstation ergänzt das klassische Aldi-Sortiment, und die Lkw-Fahrer freuen sich für die Anlieferung über eine problemlosere Zufahrt zur Laderampe.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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