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Alle Naturnutzer sind gefordert

Plön Alle Naturnutzer sind gefordert

Waldbesitzer, Landwirte, Angler, Jäger, Vogelschützer, Campingplatzbetreiber, Bootsvermieter, Wassersportler und andere Naturnutzer sind sich grundsätzlich einig, dass eine intakte Natur unverzichtbar für Hobby oder wirtschaftliche Situation sind. Da hilft nur ein ausgeklügeltes Naturmanagement.

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Lea Pietsch und Carsten Burggraf wollen die Interessen aller Naturnutzer entlang der Schwentine und rund um den Großen Plöner See unter einen Hut bringen.

Quelle: Peter Thoms

Plön. "Natura 2000“ heißt der ehrgeizige Plan, ein Netz von Schutzgebieten durch ganz Europa zu knüpfen. Nach und nach wurden in den vergangenen 20 Jahren 25000 Areale als schützenswerte Gebiete ausgewiesen, die insgesamt 20 Prozent der europäischen Fläche abdecken. Für zwei davon direkt vor der Haustür werden ab sofort „Managementpläne“ entwickelt – für das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) „Seen des mittleren Schwentinesystems und Umgebung“ sowie das Vogelschutz-Gebiet „Großer-Plöner-See-Gebiet“.

Lea Pietsch, auf Agrarthemen spezialisierte Umweltwissenschaftlerin, und Carsten Burggraf, Geograf mit den Fachgebieten Naturschutz und Hydrologie, vom Verein Wasser-Otter-Mensch und der Lokalen Aktion Schwartau-Schwentine, sind im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein dabei, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.

Erheblicher Diskussionsbedarf wurde schon bei der Auftaktveranstaltung der Managementplanung in Plön deutlich, in deren Verlauf die rund 70 Teilnehmer von Carsten Burggraf erfuhren, dass „noch nichts fertig ist - wir wollen die Pläne mit Ihnen gemeinsam erarbeiten!“.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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