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Amtsführung bleibt Thema

Plöns Bürgermeister Jens Paustian Amtsführung bleibt Thema

Die Amtsführung von Plöns Bürgermeister Jens Paustian bleibt ein Dauerbrenner im städtischen Hauptausschuss. In der Sitzung am Montagabend kündigte der Rathaus-Chef an, die Gremien der Selbstverwaltung künftig besser zu informieren und in das Verwaltungshandeln einzubeziehen.

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Plöns Bürgermeister Jens Paustian war im Hauptausschuss unter Beschuss geraten.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Plön. So sollen die Kommunalpolitiker auch über laufende Projekte und anstehende Aufgaben regelmäßig auf den Stand der Dinge gebracht werden. Dies sei eine Reaktion auf ein Krisengespräch, das die Vorsitzenden der Ratsfraktionen sowie Bürgervorsteher und Bürgermeister Mitte März miteinander geführt hätten. Zudem plant Paustian nach dem Vorbild der Haushaltskonsolidierungsgruppe einen Arbeitskreis einzurichten, um gemeinsam einen Weg für eine vernünftige Zusammenarbeit zu finden. „So kann es nicht weitergehen“, stellte Paustian fest.

 Auslöser der Diskussion sind die Probleme zwischen der Verwaltung und den Stadtwerken. Das Unternehmen macht Paustian für das Aufschieben einer Neukalkulation der Straßenreinigungsgebühren mitverantwortlich. Infolge der Nichterhöhung entstand der Stadt laut ersten Schätzungen durch Mindereinnahmen ein Schaden von rund 420000 Euro. In diesem Zusammenhang beklagte Paustian auch eine „unglückliche Darstellung in der Presse“.

 „Hier arbeiten Menschen und machen auch Fehler. Ich habe selbst auch welche gemacht und biete jetzt Transparenz an, damit sich derartige Versäumnisse nicht wiederholen“, so Paustian.

 SPD-Sprecher Thorsten Pfau monierte, dass diese Erklärung für „einen vertrauensvollen Neuanfang noch nicht ausreichend“ sei. „Sie haben ihre Aufgaben umzusetzen und es gibt Probleme innerhalb der Verwaltung, die sie jetzt lösen müssen“, sagte er. Der Ausschussvorsitzende Oliver Hagen mahnte an, dass Paustian eine Prioritätenliste erstellen, Chefsachen benennen und diese konsequent abarbeiten müsse. In der nächsten Sitzung am 1. Juni werde das Thema Amtsführung daher wieder auf der Tagesordnung stehen“, erklärte Hagen.

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Ein Artikel von
Dirk Schneider

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