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Bademeister mit Liebe zur Bühne

Plön Bademeister mit Liebe zur Bühne

Till Adam tut so einiges für sein Aussehen und macht zu Wasser und zu Land eine gute Figur. Ob bei „Die Bachelorette“ oder der Mister-Germany-Wahl: Der 27-Jährige liebt die Bühne, und die Kamera liebt ihn. Als Nächstes ist der Mann bei einer Sport-Challenge im TV zu sehen.

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„Ich mag es, in den Medien zu sein, aber nicht um jeden Preis“: Till Adam war bei „Die Bachelorette“ dabei und kandidierte um den Mister-Germany-Titel. Demnächst tritt er bei einer Sport-Challenge im TV an.

Quelle: Orly Röhlk

Plön. Adam lebt in Kiel und arbeitet seit Januar als Schwimmmeister im Plönbad an der Plöner Ölmühlenallee. Fünf Mal in der Woche steht Kraftsport im Fitnessstudio auf seinem Plan. Bei einer Größe von 1,90 Meter bringt er 100 Kilo auf die Waage. Er hat Spaß daran, sich modisch zu kleiden. Auch bei Castings macht der Mann mit den blauen Augen eine gute Figur. „Ich mag gern in den Medien sein, aber wenn es keinen Spaß macht, stehe ich nicht um jeden Preis im Fokus der Kamera“, sagt der gebürtige Neumünsteraner, der nach der mittleren Reife in Kiel seine Lehre machte.

 Er lebt aktuell in einer Beziehung, weiß aber, dass der mit dem TV-Auftritt verbundene Wiedererkennungswert und der große weibliche Zuspruch zu Problemen in der Partnerschaft führen können. Eine Portion Selbstbewusstsein ist wohl nötig, um sich vor der Kamera darzustellen, zu erzählen, was an einem so besonders ist. Till Adam beschreibt sich selbst als aufgeschlossen und unternehmungslustig. Er liebt es, sich tätowieren zu lassen. Die rechte Körperhälfte ist überzogen mit Bildern und Sprüchen. Das erste Tattoo ließ er sich mit 18 stechen. Nach Leichtathletik und Fußball kam er zum Kraftsport, nahm 25 Kilo Muskelmasse zu und bewarb sich Ende 2014 mit Video und Foto für „Die Bachelorette“. „Auf Dauer war es mir zu langweilig, immer nur Bademeister zu sein“, sagt er. Beim Casting in Köln überzeugte er offenbar, war am Ende einer der 20 Männer, die aus der Vielzahl von Bewerbern ausgesucht wurden, um im TV in acht Runden um die eine Frau zu buhlen. Dumm nur, dass diese Frau so gar nicht sein Typ war. „Bei der zweiten Runde an der Algarve in Portugal bin ich freiwillig gegangen. Die Frau war nicht mein Geschmack, und sie war auch zu klein. Das habe ich ihr gesagt“, schildert er freimütig seine Empfindungen.

 Dann kam die Mr.-Kiel-Wahl, wo Adam unter 15 Teilnehmern den dritten Platz belegte und sich für die Mr.-Fotogenic-Online-Wahl (Mr. Norddeutschland) qualifizierte und gewann. Das bedeutete das Ticket zum Mr.-Germany-Camp nach Ägypten zur Vorbereitung auf das Mr.-Germany-Finale in Mecklenburg-Vorpommern. 16 Männer waren dabei, außerdem ein Kamerateam, eine Tanzlehrerin von „Let's Dance“, Visagisten, Ernährungs- und Fitnessberater und die Dschungel-Königin Maren Gilzer, es gab Schauspieltraining und ein Sportprogramm. „Beim Online-Voting vor dem Finale war ich Erstplatzierter, beim Finale kam ich leider nicht unter die ersten drei, meines Erachtens, weil ich zu tätowiert bin und das der Jury nicht gefiel“, vermutet Adam.

 Er nimmt sich jedes Mal Urlaub und freut sich schon auf die Dreharbeiten im Mai für die Sport-Challenge im TV, wo es um die Überwindung von Hindernissen geht. Mehr verraten darf er noch nicht. Bei seriösen Angeboten modelt er gern, hat sich in die Schauspielkartei aufnehmen lassen. Wenn er sich etwas wünschen dürfte, möchte Till Adam gern einmal Kandidat bei „Wer wird Millionär“ sein. „Um zu zeigen, dass man gut aussehen und intelligent sein kann.“

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