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Glasfaser-Vertrag ist null und nichtig

Plön Glasfaser-Vertrag ist null und nichtig

Die Hoffnungen der Plöner, demnächst mit Lichtgeschwindigkeit durchs Internet zu surfen, sind zerplatzt: Der Vertrag zwischen der Stadt Plön und der Firma Deutsche Glasfaser ist nur noch Altpapier. Die Firma hat die Lust verloren, das Stadtgebiet flächendeckend mit schnellem Internet zu versorgen.

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Die Bemühungen der Firma Deutsche Glasfaser, in Plön neue Kunden zu werben, hielten sich in Grenzen: Drei Mal in sieben Monaten war dieser rollende Infostand auf dem Marktplatz zu sehen.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Damit sind monatelange Vorbereitungen für die Katz. Mitte Juli schien die Welt für alle, denen das Internet in Plön zu langsam ist, in Ordnung zu sein: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit legten die Mitglieder des  Hauptausschusses  die Grundvereinbarung für den Bau eines Glasfasernetzes im Stadtgebiet in die Hände der Deutschen Glasfaser. Bedingung: 40 Prozent der Plöner Haushalte müssten verbindliche Verträge abschließen, damit sich die umfangreichen Erdarbeiten auch lohnen.

Die Mitarbeiter der auf Breitband spezialisierten Firma, die zurzeit unter anderem in Preetz und Schellhorn ihr Glasfasernetz aufbaut, hätten also damit beginnen können, Kunden zu werben. Taten sie aber nicht wirklich: Dreimal war auf dem Plöner Marktplatz ein Infostand aufgebaut, genauso oft vor Edeka in Plön-Stadtheide. Die „Beute“ an Verträgen ließ sich nahezu an einer Hand abzählen – die erforderlichen 40 Prozent blieben Lichtjahre entfernt.

Ein Krisengespräch brachte ein ernüchterndes Ergebnis: Die Deutsche Glasfaser signalisierte den Plönern, kein Interesse mehr daran zu haben, in Plön ein Breitbandnetz aufzubauen, und stimmten einer Vertragsauflösung ohne weitere Diskussion zu.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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