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Wenn das Schloss zur Hüpfburg wird

Plöner Kulturnacht Wenn das Schloss zur Hüpfburg wird

Das Schloss wurde zur Hüpfburg, der Schwentineplatz zur Manege und die Fußgängerzone zu einem Kleinkunstparcours. Die 16. Plöner Kulturnacht bot wieder beste Unterhaltung an ungewöhnlichen Orten und lockte tausende Besucher in die Innenstadt.

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Da wurde das Plöner Schloss zur Hüpfburg: Die Madness Brothers zeigten ihre Sprung- und Flugshow vor prächtiger Kulisse.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Autoren und Zauberer, Schauspieler und Musikanten, Kabarettisten und Comedians verwandelten viele Geschäfte in kleine Bühnen.

Der bunte Bogen spannte sich vom Plöner Bahnhof, in dem Wagners Salon Quartett mit dem Programm „Bahnfrei!“ zum 150. Geburtstag des Gebäudes aufspielte, über die Lübecker Straße und den Markt bis zum Museum, in dem Tina Schütze und Shenoll Tokay Liebeslieder interpretierten, während auf der benachbarten Freyzeichen-Bühne in der Johannisstraße Bauer Matthias Stührwoldt und de Speellüüd abwechselnd „op platt“ lasen und musizierten. Als vielleicht kleinsten Spielort nutzten Kai Duggen und Gerd Hamann einen VKP-Linienbus, um im Stil der Moritatensänger eine irische Romanze zu erzählen. Rüdiger Behrens las in der Buchhandlung aus seinen Erinnerungen unter dem Titel „Nu föhrt wi  öbern See“ und die Madness Brothers nutzten die Kulisse des Schlosses für eine spektakuläre Flugshow. Neben vielen Plöner Originalen und Vereinen, die ihre Kulturnacht aktiv mitgestalteten, hatten die Organisatoren auch zahlreiche Gastspieler eingeladen. So entführte Fräulein Anneliese die Zuhörer bei den Kieler Nachrichten in die Schlagerwelt der 20er bis 50er Jahre. Und sobald der Straßenartist Jens Ohle sein Hocheinrad für seine halsbrecherische Feuerjonglage bestieg, bildete sich eine dichte Zuschauertraube um den jeweiligen Ort des Geschehens. Insgesamt nutzten über 40 Teilnehmer vom Artisten bis zum Zauberer 34 Spielorte für ihre Darbietungen.

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