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Jecken starten in den Karneval

Plöner Narren Jecken starten in den Karneval

„Das ist einfach großartig. So eine tolle Show hatten wir noch nie“, schwärmte der Präsident der Karnevalsgesellschaft Blauweiß Plön, Günther Kempa. Mit einem vierstündigen Programm feierten 200 begeisterte Besucher am Sonnabend in Wankendorf den Start der Karnevalssession.

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Blau-Weiß Prinzessin Dorle eröffnete mit ihrem Hofstaat die heiße Phase der Plöner Karnevalssession.

Quelle: Dirk Schneider

Wankendorf/Plön. Eröffnet wurde der bunte Abend von ihrer Tollität und Lieblichkeit in einer Person Prinzessin Dorle I. (Spitz) aus Rastorf und ihrem Hofstaat. Diese präsentierte sich den Untertanen als bodenständige und emanzipierte Majestät: „Den Mann habe ich zu Hause gelassen, das hier schaffe ich auch alleine.“ Angesichts von Sparzwängen auch ein Vorbild für die kommunale Verwaltungen und politische Gremien? „Schauen wir mal, was passiert, wenn wir den Rathausschlüssel zurückgeben“, blickte Kempa bei der Begrüßung von Bürgermeister Jens Paustian, Bürgervorsteher Dirk Krüger und weiteren Stadtvertretern in die Zukunft. Dorle I. setze jedoch bereits mit dem Orden ein Zeichen für kreisweite Zusammenarbeit. Im Zentrum der Plakette mit den Umrissen des Kreisgebiets markiere das KG-Logo die Stadt Plön als Heimat der Narrenschar, ein Hase sitze in Wildenhorst und zeige die Residenz der aktuellen Prinzessin, eine Gardetänzerin im Bereich Wankendorf erinnere an deren karnevalistischen Anfänge.

Hier finden Sie Fotos vom Karneval in Plön.

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 Ein entsprechend großes Gewicht legten die Programmmacher rund um den Elferratsvorsitzenden Werner Kelbing, der die Show seit 25 Jahren moderiert, auf Tanz und Akrobatik. So heizten die blauweißen Tanzmariechen Steffi, Paula und Anna sowie die Cheerleader dem Publikum mächtig ein. Die Garden ließen neben den traditionellen Nummern die Puppen tanzen oder brachten als Pippi Langstrumpf viel Farbe ins Spiel. Besonders bunt trieben es allerdings die Gäste vom Kieler Turnverein, die ein tänzerisch akrobatisches Feuerwerk mit schwindelerregenden Schleuderfiguren, spektakulären Salti und imposanten Standbildern zündeten. Die Antwort der entflammten Zuschauer: die erste Applausrakete des Abends mit stehendem Beifall, lautem Getrampel und anfeuernden Pfiffen.

 Weitere Höhepunkte: Die Blau-Weiß-Komödianten Ralf Okel und Barbara Kleinmann alias Hinnerk und Stine philosophierten über Friedrich Schillers Werke und interpretierten dessen Dramen von Wilhelm Tell und Maria Stuart über die Jungfrau von Orleans und Die Braut von Messina bis zu hin zu Die Räuber etwas eigenwillig. Und auch Aschebergs Ex-Bürgermeister Joachim Runge und Kreispräsident Peter Sönnichsen, die als besondere Gastgeschenke jeweils eigene kleine Sketche beisteuerten, bewiesen schauspielerisches Talent. dis

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