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Konzertreihe kehrt zurück

Plöner Schloss Konzertreihe kehrt zurück

Die Plöner Schlosskonzerte werden nach einer kurzen Verschnaufpause im kommenden Jahr wiederbelebt – und machen ihrem Namen erstmals nach 15 Jahren wieder alle Ehre: Drei der fünf Konzerte finden im Plöner Schloss statt.

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Silke Hunzinger (Freunde des Prinzenhauses) (von vorne nach hinten), Caroline Backmann (TI Plön), Fielmann Akademie Geschäftsführer Lars Hellberg, Bianca Sievers (TI Plön) und Bürgermeister Jens Paustian stellten das Programm in der ehemaligen Schlosskapelle vor, die 2016 zwei Mal als Konzertsaal dienen wird.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Die Kammermusikreihe hatte sich im Laufe von 40 Jahren einen sehr guten Ruf erworben, litt seit 2001 darunter, dass das Schloss nicht mehr zur Verfügung stand, und war 2014 aus Geldmangel endgültig ins Schlingern geraten, wie Caroline Backmann von der Tourist-Info Plön einräumte. Sinkende städtische Zuschüsse hatten die Programmplaner gezwungen, die Werbung zu reduzieren, die Gagen zu drücken und die Eintrittspreise zu erhöhen. Mit spürbaren Folgen: In diesem Jahr gab es erst ein Konzert, das Jahresabschlusskonzert, die laufende Nummer 296, folgt nach Weihnachten im Prinzenhaus.

 Die künstlerische Pause habe man genutzt, wie Caroline Backmann und ihre Kollegin Bianca Sievers am Mittwoch berichteten: Mit dem Verein Freunde des Prinzenhauses sowie der Fielmann-Akademie seien zwei Kooperationspartner gefunden worden, sodass im nächsten Jahr wieder fünf Konzerte angeboten werden – trotz eines nochmals reduzierten städtischen Zuschusses (nur noch 2000 Euro). Eins im Kulturforum Schwimmhalle, zwei in der Kapelle des Plöner Schlosses, eins im Rittersaal des Schlosses und das Jahresabschlusskonzert im Prinzenhaus: Vier verschiedene Räumlichkeiten böten die Chance, eine größere musikalische Bandbreite mit verschieden großen Ensembles und – zumindest in dieser Konzertreihe – noch nicht gehörten Instrumenten auf die Bühne zu bringen.

 Caroline Backmann lobte in diesem Zusammenhang die spontane Zusage von Silke Hunzinger von den Freunden des Prinzenhauses, und bezeichnete die Zusage von Lars Hellberg vom Vorstand der Fielmann-Akademie für drei Konzerte als „Glücksfall“, weil das die Konzertreihe zu ihren Wurzeln zurückbringe.

 Hellberg stellte klar, dass die Fielmann-Akademie den Konzerten den passenden Rahmen bieten möchte, wobei der Rittersaal für den Auftritt des Vision String-Quartetts Platz für bis zu 250 Besucher biete – das sei ein würdiger Rahmen für das 300. Konzert dieser Reihe. Einen passenden Rahmen für qualitativ hochwertige Musik bietet natürlich auch das Prinzenhaus: Wie Silke Hunzinger betont, seien Architektur und Akustik des Prinzenhauses speziell für die Kammermusik des Barocks ausgelegt – das habe die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bei der Renovierung des Gebäudes berücksichtigt.

 Trotz Musik auf hohem Niveau und spendabler Gastgeber bleibt man in Plön sparsam, wie Caroline Backmann verriet: Es treten ausschließlich kleinere Ensembles auf und das auch nur an Montagen: „Dann sind die Künstler günstiger zu haben als freitags oder sonnabends.“

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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