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Gewerbemesse sorgt für Aktivität

Plönschau Gewerbemesse sorgt für Aktivität

Das Miteinander von traditioneller Handwerkskunst und modernster Technik sowie die Verbindung vielfältiger Dienstleistungen und Geschäftsbereiche bildeten den Kern der Plönschau, die der Verein Stadtmarketing Plön (SMP) am Wochenende unter dem Motto Sinnvolles aus der Region ausrichtete.

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Dachdeckermeister und Diplomingenieur Rolf Fischer richtet unter den Augen des Hochmatrosen Haribeker für die Standbesucher einen Schieferstein in Herzform als Mitbringsel zu.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Der Stand der Gebrüder Behrend Dachtechnik brachte das Konzept der Gewerbesmesse auf den Punkt. Auf der einen Seite richtete die auszubildende Dachdeckerin Svea Fachinger mit einem Hammer und Haubrücke Schiefersteine in Herzform zu. Daneben informierte Diplomingenieur Rolf Fischer die Besucher über ein Dachflächenfenster mit Elektroantrieb, Sonnenschutzverglasung, Wärmedämmung und Regensensor.

 Etwa 30 Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen aus Plön und Umgebung nutzten die Gelegenheit, sich im Rahmen der Plönschau mit unterhaltsamen Aktionen, wissenswerten Fakten und attraktiven Angeboten auf sich aufmerksam zu machen. „Kochshows sind nicht nur im Fernsehen in“, sagte sich Bastian Sohn und baute eine funktionelle Küchenzeile auf, um Gäste anzulocken, zu verwöhnen und über das Leistungsangebot seines Elektrobetriebs zu informieren.

 Mit dem Spiel T-Wall, bei dem die Messebesucher ihre Reaktionsschnelligkeit und Konzentrationsfähigkeit erproben konnten, animierte die Provinzial-Versicherung zum Verweilen. Die Teilnehmer mussten dabei binnen einer Minute die an einer Wand aufleuchtenden Lichter möglichst schnell ausschalten.

 Handfeste Tipps, wie man Einbrechern das Leben etwas schwerer machen kann, gab Hauptkommissar Rolf Balk am Stand von Richter Baustoffe. Im praktischen Versuch zeigte er, wie einfach man verschlossene, aber nicht durch Zusatzbeschläge gesicherte Fenster mit einem einfachen Schraubendreher aufhebeln kann – und animierte Passanten wie Christian Klinzmann, es auch einmal auszuprobieren. Durch diese persönliche Erfahrung wachse das Verständnis für den Sinn zusätzlicher Sicherungssysteme, die von Fachbetrieben montiert würden, so Balk.

 Klackernde Glücksräder, lustige Gewinnspiele und kleine Schlemmereien: „Diese Plönschau zeichnet sich durch große Aktivität aus. Die Standbetreiber haben sich sehr viele Aktionen einfallen lassen, um die Besucher anzulocken“, zog der SMP-Vorsitzende Carsten Struck eine erste Zwischenbilanz. Und dieser Plan gehe offensichtlich auf. „Man kommt ins Gespräch und tauscht Kontaktdaten aus. Die eigentliche Arbeit beginnt nach der Messe mit den konkreten Angeboten.“ Besonders erfreut zeigte sich Struck, viele unbekannte Gesichter von außerhalb begrüßen zu dürfen.

 Für einige Kunden aus dem Umland war Thomas Paprzik von Radio Jung die erste Anlaufstelle. „Überall, wo wir eine Satellitenanlage aufstellen können, ist auch Internet in Breitbandgeschwindigkeit möglich“, warb der Radio- und Fernsehtechniker für das Netz aus dem Weltall. So könnten auch weiße Flecken auf der Landkarte mit 22 Mbit im Download und 6 Mbit upstream versorgt werden.

 Doch nicht nicht nur die Förde Sparkasse verwandelte sich in eine große Messehalle. Auf dem Marktplatz entstand eine kleine Zeltstadt, in der auch weitere 40 Kunsthandhandwerker ihre handgemachten Produkte ausstellten und verkauften. Zudem öffneten viele Geschäftsleute ihre Läden, so dass die gesamte Innenstadt zur Plönschau wurde.

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