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Preetz stimmt Vergleich zu

Pohnsdorfer Straße Preetz stimmt Vergleich zu

Die Preetzer Stadtvertreter haben einstimmig dem Vergleich zugestimmt, den das Landgericht Kiel in der Auseinandersetzung zwischen der Stadt Preetz und der Firma Groth & Co aus Pinneberg um den Ausbau der Pohnsdorfer Straße vorgeschlagen hatte. Das teilte Bürgermeister Björn Demmin jetzt mit.

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Der letzte Abschnitt der Pohnsdorfer Straße konnte erst mit großer Zeitverzögerung  asphaltiert werden.

Quelle: S. Rönnau

Preetz. Die Differenzen zwischen Stadt und Baufirma waren laut Demmin 2013 bei der Komplett-Sanierung der Pohnsdorfer Straße inklusive Kanalarbeiten entstanden. Zunächst musste die nach einer Ausschreibung beauftragte noch vor Baubeginn Insolvenz anmelden. Eine andere Firma übernahm den Auftrag zu gleichen Konditionen, doch bald gab es Unstimmigkeiten und Differenzen mit dem beteiligten Ingenieurbüro. Schließlich kündigte die Firma den Vertrag.

Zwar konnten die Arbeiten von einer dritten Firma problemlos beendet werden, doch inzwischen waren auf Seiten der aus dem Vertrag ausgestiegenen Firma und der Stadt Preetz erhebliche finanzielle Forderungen entstanden. Die Firma wollte etwa Lohn- und Gewinnausfall, Honorarkosten und Zinsen geltend machen und die Stadt natürlich nicht auf den Mehrkosten und ebenfalls angewachsenen Zinsen sitzen bleiben. Das erste Vergleichsangebot der Stadt war abgelehnt worden.

Die Erklärungsfrist endet am 30. September

Der Vorschlag des Gerichtes liegt den Angaben zufolge weit unter den Forderungen der Firma. Diese hat nun bis zum Sonnabend, 30. September, Zeit, sich zu dem gerichtlichen Vergleich zu äußern. Kommt keine Einigung zustande, landet die Angelegenheit erneut vor Gericht und die Beweisaufnahme muss erfolgen.

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