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Polizei freut sich auf neues Domizil

Schwentinental Polizei freut sich auf neues Domizil

Die Polizeistation Schwentinental hat durch die jüngste Reform Zuwachs bekommen: 16 Beamte sind nun dort tätig, dazu kommen zwei Praktikanten. Nicht mitgewachsen ist das Gebäude, das nun aus allen Nähten platzt. Entspannung ist in Sicht: Am 1. Mai ist der Umzug geplant – nur ein paar Häuser weiter.

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Bisher war die Polizeistation Schwentinental nur über eine Treppe erreichbar – die neue Dienststelle soll auch barrierefrei zugänglich sein. Stationsleiter Arnim Wiens (links) und sein Stellvertreter Holger Muhs bereiten den Umzug vor.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Stationsleiter Arnim Wiens freut sich schon auf das Datum und die besseren Arbeitsbedingungen. Fünf Gebäude in Schwentinental waren auf ihre Eignung geprüft worden. Die Entscheidung fiel schließlich auf die Lise-Meitner-Straße 12, wo 340 Quadratmeter zur Verfügung stehen, 100 mehr als bisher. Die Umbauarbeiten sind bereits im Gange. „Die bestmögliche Lösung“, findet Wiens’ Stellvertreter, Holger Muhs.

 Das heutige Gebäude (Lise-Meitner-Straße 13) war 2004 bezogen worden. Damals umfasste das Team neun Kollegen. 2011 wurde die nachgeordnete Klausdorfer Station geschlossen, die dortigen Beamten zogen zu den „Raisdorfern“. Die Polizeireform 2015 gestand der Schwentinentaler Station angesichts des Bedarfs weiteres Personal zu: Es wurde von 13 auf 16 Stellen aufgestockt. „Damit sind wir im Vergleich zu den anderen Dienststellen richtig aufgestellt“, meint Arnim Wiens. Die Einsatzzahlen von Schwentinental liegen im Durchschnitt stets leicht unter denen des größeren Nachbarn Preetz, der auch personell noch etwas besser ausgestattet ist. Lokale Spezialität in Schwentinental sind die vielen Ladendiebstähle im Ostseepark sowie Auseinandersetzungen im Umfeld der Großdiskothek Atrium.

 Für Besucher ist die größte Veränderung, dass die neuen Räume barrierefrei zugänglich sein werden. Die bisherige Dienststelle war nur über eine Treppe erreichbar. Wer dort nicht hoch kam, mit dem sprachen die Beamten unten vor der Tür – oder suchten ihn zu Hause auf. Deutlich verbessern sollen sich aber auch die Bedingungen für die Beamten. Bisher gibt es beispielsweise nur eine Duschgelegenheit und gemischte provisorische Umkleiden für die aktuell vier Frauen und 14 Männer. „Nicht mehr zeitgemäß“, findet Wiens.

 Und statt acht soll es künftig zehn ständige Arbeitsplätze geben und damit auch eine Reserve für mögliche weitere Neueinstellungen oder Praktikanten. Da aufgrund von Nacht-, Wochenend- und Sonderdiensten nie alle gleichzeitig in der Station sind, reicht dies aus. Wiens und Muhs hoffen dann auch auf einen schnelleren Zugang ins Internet.

 Verbessern soll sich aber auch der Sicherheitsstandard im Eingangsbereich. Außerdem wird es einen Raum geben, in dem auch mal eine „renitente Person“ untergebracht werden kann. Diese Möglichkeit fehlt zurzeit. „Vom Sicherheitsaspekt wird es deutlich besser“, so Wiens.

 Froh ist er, dass die Schwentinentaler Beamten zur Gestaltung ihrer neuen Dienststelle auch eigene Vorschläge einbringen konnten: „Es gab eine sehr gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.“

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