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Polizei für den Bäderdienst gerüstet

Schönberg Polizei für den Bäderdienst gerüstet

Großeinsatz am Schönberger Strand: Vier Streifenwagen fuhren am Donnerstag zur Seebrücke. Sie brachten die Verstärkung zur Urlaubssaison. Zwölf überwiegend junge Beamte unterstützen jetzt die Kollegen in den Polizeidienststellen Schönberg, Laboe, Heikendorf, Lütjenburg und Plön.

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Der Leiter der Polizeidirektion Kiel, Thomas Bauchrowitz (rechts) und der Plöner Revierleiter Michael Martins (zweiter von rechts) begrüßten die Bäderdienstler für den Kreis Plön.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Einige von Ihnen sind zum ersten Mal dabei, andere sind schon alte Hasen“, begrüßte Thomas Bauchrowitz, Leiter der auch für den Kreis Plön zuständigen Polizeidirektion Kiel, die neuen Bäderdienstler an der Seebrücke am Schönberger Strand. Bis Ende September setzt die Landespolizei in Schleswig-Holstein insgesamt 98 Beamte zur Verstärkung in den wichtigsten Urlaubsorten ein, davon 45 im Bereich der Polizeidirektion Lübeck. Für den Kreis Plön sind es wie im vergangenen Jahr wieder zwölf Beamte. Gerade in Zeiten, wo manchmal in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehe, es sei zu wenig Polizei da, solle „ein Zeichen gesetzt werden, dass es zu bestimmten Belastungsspitzen auch personelle Verstärkung gibt“, erklärte Bauchrowitz.

 Neu ist der Bäderdienst der Landespolizei nicht, doch auf Initiative des Plöner Revierleiters Michael Martins gab es jetzt erstmals eine Begrüßung der Kollegen, die den Bäderdienst in diesem Jahr übernommen haben. „Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Bewerbungen“, sagte Martins. Durch die Touristen erhöhe sich in der Saison der Arbeitsanfall in den Urlaubsorten. Wo sich viele Urlauber tummeln, würden auch mehr Straftaten begangen und es passierten auch mehr Verkehrsunfälle und Unglücke. Im vergangenen Jahr gab es auch viele Badeunfälle, sagte Martins. Die zusätzlichen Beamten sind in den normalen Betrieb der jeweiligen örtlichen Dienststellen integriert. Sie sollen aber nicht nur allgemein für die Sicherheit von Touristen und Einheimischen sorgen, sondern zum Beispiel auch auf Promenaden und auf Campingsplätzen Streife gehen sowie bei den vielen Sommerveranstaltungen präsent sein und auch den Urlaubern bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 Die Bäderdienstler sind in diesem Jahr in zwei Etappen in das Polizeirevier Plön gekommen. Bereits im Februar gingen die ersten vier Polizisten (Martins: „Das sind die ganz jungen Kollegen.“) in die Dienststellen in den Urlaubsorten, nachdem sie ihre Polizeiausbildung in Eutin erfolgreich abgeschlossen hatten. Im April sind nun auch die anderen Bäderdienstler in den Kreis Plön gekommen – sie stammen überwiegend aus den Kieler Polizeirevieren, aber auch drei Beamte vom Polizeirevier Rendsburg sind in diesem Jahr dabei. In ihren Heimatrevieren werden sie dann von jungen Kollegen ersetzt.

 Im Rahmen des Bäderdienstes sind wie im Vorjahr in Schönberg wieder vier und in Laboe fünf sowie in Heikendorf, Lütjenburg und Plön jeweils ein Beamter zusätzlich im Dienst.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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