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Positive Bilanz der Kooperation

Schrevenborn/Kiel-Marketing Positive Bilanz der Kooperation

Seit einem Jahr kooperieren Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen in Sachen Tourismus mit Kiel-Marketing. Als „richtigen Weg“ bezeichnet Heikendorfs Bürgermeister Alexander Orth diese Entscheidung auch im Rückblick. Zentraler Anlaufpunkt für die Besucher ist die Tourist-Info im Hafen Möltenort.

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 Heikendorf auf T-Shirt, Kapuzenpulli oder Jacke ist ein beliebtes Mitbringsel, weiß Sabine Stullich-Schilling von der Tourist-Info im Möltenorter Hafen.

Quelle: Andrea Seliger

Heikendorf. Im Dezember sind Urlauber in Heikendorf rar. Trotzdem hatte Sabine Stullich-Schilling in der Tourist-Info immer wieder Besucher und Anrufer: Die angebotenen Souvenirs eignen sich schließlich auch als Weihnachtsgeschenke, und so mancher suchte noch ein Quartier für seine Angehörigen über die Feiertage. Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel ändern sich die Zeiten: Heute (10 bis 12.30 Uhr) ist die Tourist-Info zum letzten Mal 2015 geöffnet. In der besucherschwachen Zeit bis Ostern steht sie dann jeweils am Sonnabend, 14 bis 17 Uhr, als Anlaufstelle zur Verfügung, also erstmals am 2. Januar. In der Saison sind wieder tägliche Öffnungszeiten geplant.

 Das Angebot in dem Häuschen am Hafen ist maritim geprägt – vom Schiffsmodell bis zum Heikendorf-Pulli mit geografischen Koordinaten. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Umsatz“, erklärt Pia Ehlers von Kiel-Marketing. Während der Saison konnte man dort auch E-Bikes mieten, was an 85 Tagen genutzt wurde. Durch die Kooperation sind nun 45 Vermieter aus dem Amt Schrevenborn in den Publikationen und im Internetauftritt von Kiel-Marketing berücksichtigt, 24 davon sind auch online buchbar. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr knapp 200 Unterkünfte vermittelt, wobei die Besucher mehr als 1000 Nächte in den Amtsgemeinden verbrachten. Allerdings bekam nicht jeder aufgeführte Vermieter auf diese Weise Kunden.

 Die drei Gemeinden hatten außerdem einen gemeinsamen Tourismus-Beirat gegründet, deren Vorsitzender Heikendorfs Bürgermeister Alexander Orth ist. Aus seiner Sicht ist die Zusammenarbeit mit Kiel-Marketing „ganz vernünftig“. Die Entscheidung für den größeren Partner halte er auch im Nachhinein für richtig. Zuvor hatte sich ein inzwischen aufgelöster ehrenamtlich geführter Verein um die Vermarktung der Ostseegemeinde gekümmert.

 Orth weiß, dass die Vermieter die neue Lösung unterschiedlich beurteilen: „Wir haben eine sehr heterogene Anbieterseite“, erklärt er. Zum einen gebe es die, die ihr Geschäft professionell betreiben wollen. Diese würden davon profitieren. Andere hätten seit Jahren Stammgäste und seien zufrieden damit, im Sommer ein Zubrot zu verdienen: „Für die bringt es keine Vorteile.“ Man versuche, die Gebühren entsprechend günstig zu halten. Trotzdem sei noch einiges zu verbessern, so Orth – beispielsweise rund um die Tourist-Info. Außerdem möchte er sich dafür einsetzen, dass die lange geplante Neugestaltung der Promenade, für die auch das Geld aus der erstmals erhobenen Tourismusabgabe eingesetzt werden soll, 2016 tatsächlich umgesetzt wird. Denn 2017 sähe es finanziell noch schlechter aus.

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