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Bebauungsplan für die Ortsmitte

Postfeld Bebauungsplan für die Ortsmitte

Vor zwei Wochen hatten die Postfelder in ihrer Einwohnerversammlung darüber diskutiert, wie sich der Ort zukünftig entwickeln soll. Nun wird es schneller konkret als gedacht: Der Inhaber der Alten Schmiede ist verstorben. Um Einfluss auf die zukünftige Gestaltung nehmen zu können, hat die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen.

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Für das Dreieck Rotenbeek/Wischhof wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Dadurch will sich die Gemeinde Mitspracherecht bei der zukünftigen Gestaltung sichern.

Quelle: Andrea Seliger

Postfeld. „Absicht ist nicht, gegen die neuen Eigentümer zu planen, sondern mit ihnen“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Mengel. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes solle aber sichergestellt werden, dass die Gemeinde bei Aktivitäten in diesem „die Ortsmitte prägenden Bereich“ mitreden kann.

 Ohne diesen Beschluss hätten für die Fläche nur die allgemeinen Vorschriften gegolten, nach denen sich ein Vorhaben in die Umgebung einfügen muss, was oft großzügig ausgelegt wird. Das B-Plan-Gebiet soll das gesamte Dreieck zwischen Rotenbeek, Wischhof und der Verbindungsstraße umfassen. Kosten sind damit noch nicht verbunden, da noch kein Planer beauftragt wird.

 Die Gemeindevertretung beschloss außerdem höhere Kindergartengebühren. In der Postfelder Krümelbande werden ab August die Betreuungszeiten ausgeweitet. Eltern können dann zwischen vier, fünf und sechseinhalb Stunden wählen. Die Deckung der Kosten durch Gebühren liegt aber bereits heute weit unter den gesetzlich empfohlenen 30 Prozent. Künftig soll beispielsweise die Betreuung eines Kindes über drei Jahren für vier Stunden 130 Euro im Monat kosten, die eines Krippenkindes von 7.30 bis 14 Uhr 200 Euro. „Einige Eltern wünschen sich auch eine Betreuungszeit bis 15 oder 16 Uhr“, weiß Mengel. Bisherige Ideen, dies kostengünstig umzusetzen, seien vom Jugendamt aber abgelehnt worden.

 Die Erweiterung der Öffnungszeiten ist auch einer der Kostenfaktoren im Nachtragshaushalt, dazu kommen Ausgaben für extern vergebene Pflegearbeiten in der Gemeinde. Die Gewerbesteuer brachte mehr Geld in die Kasse, weniger kommt dagegen an Einkommensteuer und Schlüsselzuweisungen. Um die Mehrausgaben zu decken, muss Postfeld tief in die Rücklage greifen. Am Jahresende werden darin voraussichtlich nur noch 2700 Euro übrig sein.

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Andrea Seliger

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