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Stippvisite im Heikendorfer CDU-Wahlkreis

Praktikum bei Philipp Murmann Stippvisite im Heikendorfer CDU-Wahlkreis

Als Marina Polovinkina Freitagabend in Heikendorf ankam, fühlte sie sich beim Blick auf die Förde fast wie in ihrer Heimat: „Das sieht ja ein bisschen aus wie die Wolga.“ Während ihres Praktikums beim CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Murmann begleitet sie ihn auch im Wahlkreis.

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Marina Polovinkina bereitete sich am Strand von Heikendorf mit einem Stein auf das Boßeln vor, an dem die Stipendiatin mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Murmann in Kalübbe teilgenommen hat.

Quelle: Thomas Christiansen

Heikendorf. Zumindest sei die Förde hier ähnlich breit wie sie es von der Wolga kennt, erzählt die 23-Jährige, die in der eine Million Einwohner zählenden Stadt Samara an der Wolga aufgewachsen ist und dort Deutsch als erste Fremdsprache lernte. Mit 16 Jahren ging die Russin nach Moskau und machte dort später ihren Bachelor in Politikwissenschaft. Jetzt studiert sie in Berlin auf Master: „Osteuropa-Studien mit Schwerpunkt Politik.“ Zur Auswahl für das Internationale Parlaments-Stipendium musste sie wieder nach Moskau zur Deutschen Botschaft. Zusammen mit 116 anderen Studenten aus 37 Ländern ist sie nun im Bundestag dabei.

Bevor sie ihr Praktikum im Berliner Büro von Murmann fortsetzt, ist sie noch bis Mittwoch mit ihm im Wahlkreis unterwegs. Sie war bei der Jahresversammlung der CDU und beim Jugendfußball in Heikendorf, beim Boßeln in Kalübbe (für das sie am Heikendorfer Strand mit einem Stein trainierte und bei dem ihr Team immerhin einen Mittelplatz schaffte) und zum 1. Mai in Boostedt. Am Montag ging es zum Rotary Club in Plön, wo Murmann über Parteienfinanzierung sprach, und heute geht es ins Kloster Preetz, wo es um weitere Sanierungen geht. „Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie ein Abgeordneter es schafft, die vielen Themen abzudecken“, sagt Marina Polovinkina. Sie habe schnell gemerkt, dass die Themen vor Ort manchmal ganz andere seien als in Berlin. Als mögliches Thema für ihre Master-Arbeit hat sie sich die Situation von Jugendlichen in russischen Randprovinzen ausgesucht: „Die haben kaum Chancen für die Zukunft.“

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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