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Baupläne für Cathrinplatz

Preetz Baupläne für Cathrinplatz

Pflegeheim oder Wohnungen – was passt besser auf den Cathrinplatz? Mit dieser Frage werden sich in den kommenden Wochen die Kommunalpolitiker in Preetz beschäftigen. Gleich drei Varianten wurden in der Sitzung des Ausschusses für Bauplanung am Mittwochabend vorgestellt.

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Links vom Weg könnte auf den hinteren Parkplätzen gebaut werden. Im Bauausschuss wurden Entwürfe für Wohnungen und ein Pflegeheim vorgestellt.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Das Konzept eines Pflegeheims hatte das Architekturbüro Wuttke weiter verfolgt. Probleme: Die Twiete von der Gasstraße zum Cathrinplatz sollte ebenso erhalten bleiben wie die Zufahrtsmöglichkeit für den Büchereibus zur Stadtbücherei. Der Entwurf sieht zwei Baukörper mit einer Verbindungsbrücke vor. 71 bis 74 Betten könnten entstehen. Im Dachgeschoss ist ein Restaurant mit großer Dachterrasse eingeplant. Über eine rückwärtige Zufahrt könnten nicht nur Rettungsfahrzeuge anfahren, sondern auch Grundstücke in der Gas-/Bahnhofstraße erreicht werden. Das zweigeschossige, nur an der Straße Am Alten Amtsgericht dreigeschossige Gebäude biete einen städtebaulichen Abschluss.

 Der Architekt betonte, dass es keine Demenzeinrichtung – wie ursprünglich einmal geplant – werden soll. Man erwarte vielmehr auch Senioren, die noch aktiv sind. Michael Steenbuck erklärte als Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, dass man weder Investor noch Bauherr sei, sondern das Heim nur als Betreiber übernehmen wolle. 46 Pflegebetten würden vom „Haus am Kirchsee“ verlagert, dazu kämen noch einmal bis zu 28 neue Pflegeplätze hinzu. Die freiwerdenden Räume im „Haus am Kirchsee“ könnten zu betreutem Wohnen umgebaut werden – der Bedarf sei vorhanden. Die Lage am stark frequentierten Cathrinplatz sehe er nicht als Problem: „Ältere Menschen möchten dahin, wo Leben ist.“

 Die Ausschussmitglieder konnten sich anhand der vorliegenden Zeichnung, in der die davorstehenden Bäume als Verbindung zur begrünten Dachterrasse mit aufgenommen wurden, noch kein Bild machen. Sie baten darum, zur nächsten Sitzung eine neue Zeichnung mitzubringen. „Ich möchte klar die Fassade sehen“, betonte Ausschussvorsitzender Rüdiger Koch.

 Vorgestellt wurden auch zwei Entwürfe für Wohnbebauung. Beide hatten sich dabei auf den nördlichen Bereich beschränkt, der jetzt noch als Parkfläche genutzt wird. Im ersten Vorschlag sind zwei Vollgeschosse, ein Staffelgeschoss und Wohnraum im Dachgeschoss mit einem transparenten Treppenhaus in der Mitte vorgesehen. Laubengänge lockern die Fassade auf. 18 Wohnungen zwischen 60 und 100 Quadratmetern mit Terrasse oder Balkon Richtung Westen – im Dachgeschoss nur mit Gauben – sollen entstehen.

 In der zweiten Variante sind drei Baukörper bis zur Zufahrt der Stadtbücherei geplant, zwei davon mit einem Zwischentrakt. Die 27 Wohnungen sollen durchschnittlich 70 Quadratmeter groß und barrierefrei sein und für 7,20 Euro pro Quadratmeter vermietet werden.

 Die Entwürfe sollen nun in den Fraktionen weiter beraten werden.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
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