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Grundsatzbeschluss für Cathrinplatz

Preetz Grundsatzbeschluss für Cathrinplatz

Wohnungen oder Seniorenzentrum? Eine Entscheidung zwischen diesen beiden Varianten musste der Ausschuss für Bauplanung in Preetz für die freie Fläche am Cathrinplatz treffen. Nach längerer Diskussion gab es tatsächlich einen Beschluss für das geplante Seniorenzentrum.

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So sieht der Entwurf für das Seniorenzentrum am Cathrinplatz in Preetz aus.

Quelle: Visualisierung Wuttke Architekten - studio 42

Preetz. Ausschussvorsitzender Rüdiger Koch (CDU) hatte empfohlen, erst einmal nur die Entwürfe zur Kenntnis zu nehmen. Eine abschließende Beschlussfassung sei nicht möglich, weil vorher die Stellplatzsituation für die Fahrbücherei geregelt werden müsse. Die Busse fahren derzeit über eine Rampe hinten an die Stadtbücherei heran. „Wir müssen doch grundlegende Weichen stellen“, betonte dagegen Mario Drews (SPD). Erst mit einem Beschluss könne der Haupt- und Finanzausschuss über einen Grundstücksverkauf entscheiden.

 Architekt Reinhold Wuttke stellte noch einmal das Konzept für das Seniorenzentrum vor, das zwei Wohnbereiche mit 73 bis 75 Pflegebetten (auch mit Zimmern für Ehepaare) und ein Restaurant mit großer Dachterrasse vorsieht. Für die Fahrbücherei brachte er eine neue Idee mit: Die Zufahrt soll danach von der Straße Am Alten Amtsgericht erfolgen. Vor dem Seniorenzentrum gebe es dann nur noch einen Fuß- und Radweg. Der Garagen-Neubau solle ungefähr 150 000 Euro kosten. „Das ist kein großer Betrag in Anbetracht eines Fünf-Millionen-Euro-Projektes.“

 Michael Steenbuck, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, sieht das Zentrum als „große Chance für Preetz“. Die bisherigen 46 Pflegebetten aus dem Haus am Kirchsee, in dem zukünftig nur noch Betreutes Wohnen angeboten werde, würden in den Neubau mitgenommen. Dort würden zusätzlich weitere 27 Plätze geschaffen. Er verwies auch auf die für ältere Menschen besonders gute zentrale Lage: „Es gibt viele Senioren, die sich am gesellschaftlichen Leben beteiligen wollen.“ Zusätzlich zu den 40 Arbeitsplätzen würden 10 bis 15 neue Stellen geschaffen. „Das Diakonische Werk ist weder Käufer noch Investor, wir sind nur Betreiber“, betonte er noch ausdrücklich.

 Der zweite vorgestellte Entwurf sah innerstädtisches Wohnen – beschränkt auf den nördlichen Bereich des Grundstücks – vor. Zielgruppe seien Senioren, aber auch jüngere Bewohner, erläuterten die Planer von der Abacus-Gruppe. Die Zufahrt zur Fahrbücherei bleibe frei. 16 bis 18 Wohnungen sollten entstehen. „Mir gefällt keiner der Entwürfe so richtig“, erklärte Fröhlich, der für eine allgemeine Grundsatzentscheidung plädierte. Danach könne man auf die Planung noch Einfluss nehmen, meinte auch Kristian Klinck (SPD). „Der Platz verdient es, mit einem großen schönen Gebäude abgeschlossen zu werden“, sagte Siegfried Beißwenger (FDP). Mit sechs Ja- bei zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung entschied sich der Ausschuss für das Seniorenzentrum. Im Haupt- und Finanzausschuss sollen Gespräche mit dem Investor geführt werden.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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