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Kinder lieben den Fischabtrieb

Preetz Kinder lieben den Fischabtrieb

Fließendes Wasser, quicklebendige Kinder und 2000 Gummifische: Diese Mischung sorgte am Sonntag für Stimmung beim mittlerweile fünften Fischabtrieb auf dem Preetzer Marktplatz.

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Und ab gehen die Barsche: Andrea Blenck streut vorsichtig die Gummifischchen in den Brunnen an der Kirche. Nach 300 Metern gelangen sie an ihr Ziel.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Preetz. Die Bayern holen im Herbst ihre Kühe von der Alm, die Preetzer lassen im Frühjahr ihren Wappenfisch, den Barsch, die 300 Meter lange Wasserrinne am Markt herunter schwimmen. Mit dem Abtrieb kann man es so oder so halten. 2500 Gummifische stanzte Jörn Martensen vom Verein Schusterstadt Preetz in mühsamer Handarbeit mit seiner Maschine. 2000 Fischchen fanden schließlich in den Preetzer Geschäften zum Preis von 1 Euro einen Käufer. Mit Namen und Telefonnummer versehen, verwandelten sie sich in ein schwimmendes Los.

 Die Geschäftsführerin des Vereins Schusteracht, Andrea Blenck, warf die bunten Mini-Barsche am Brunnen an der Kirche ins Wasser. Stück für Stück. Nach 20 Minuten hatte auch der letzte Fisch die 300 Meter lange Strecke in der berühmten Preetzer Wasserrinne bis zum Quellstein am Markt zurückgelegt. Das abschüssige Gelände ließ die Plastikteilchen mit einiger Geschwindigkeit herabtreiben. Zum Spaß der vielen Kinder. Sie verfolgten den Lauf ihrer persönlichen Fische, sammelten das Treibgut, um es in größerer Menge auf einmal wieder freizugeben, oder hüpften munter am „Ufer“ des Preetzer „Binnengewässers“ hin und her. Der Fischabtrieb ist für Kinder ein Riesenereignis, während Vati und Mutti den Tag auch für einen Bummel durch die geöffneten Geschäfte in der Innenstadt nutzten.

 Bürgermeister Björn Demmin und Moderator Jan Martensen übernahmen am Ende die Verlosung der rund 50 Preise, die die örtliche Geschäftswelt zur Verfügung gestellt hatte. Zu gewinnen gab es neben zwei Rundflügen Dinge wie Würste oder Gutscheine über große Mengen Eis. Alle 2000 Fischchen hatten die Chance zu gewinnen.

 Mit dem Verkauf der Fische will der Verein Schusterstadt Kindern auch an anderer Stelle eine Freude machen. In den Familien, die zur Preetzer Tafel kommen, leben 160 Jungen und Mädchen. Den Erlös des Fischabtriebs wollen Jörn Martensen und seine Mitstreiter für einen Zoobesuch oder einen Ausflug in den Hansa-Park nutzen.

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