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Hier entsteht Großes

Kreisfeuerwehrzentrale: Hier entsteht Großes

Der dritte Meilenstein nach Baubeginn und Grundsteinlegung sei geschafft, erklärte am Montag Landrätin Stephanie Ladwig zum Richtfest an der neuen Kreisfeuerwehrzentrale auf der „Fohlenkoppel“ in Preetz. „Und jedes Mal ist ein wenig mehr zu sehen“, meinte sie mit einem Blick auf den Rohbau.

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Landrätin Stephanie Ladwig, Kreispräsident Peter Sönnichsen und Kreiswehrführer Manfred Stender feierten das Richtfest für die Kreisfeuerwehrzentrale in Preetz.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz.  Genau 110 Tage seien seit der Grundsteinlegung vergangen. „Ich habe mitgezählt – Sie können sehen, wie ich mitgefiebert habe“, gestand sie schmunzelnd, nachdem Zimmermann Enrico Nota den Richtspruch verkündet hatte. Und schon damals sei es „etwas nasser“ gewesen, spielte sie auf den Matsch und die Pfützen an. „Nur standen wir anfangs praktisch im Nichts.“ Inzwischen sei deutlich zu erkennen, wie groß das Gebäude werde und wie die Kreisfeuerwehrzentrale immer mehr Gestalt annehme. „Hier wird etwas Großes geschaffen.“

 Nun blieben noch zwei weitere Meilensteine: die Einweihung und Eröffnung, so Ladwig, die sich bei allen am Bau Beteiligten für ihren Beitrag bedankte. Man schaffe die Rahmenbedingungen für die Schaltstelle der Feuerwehren und gestalte so ein Stück Feuerwehrzukunft.

 Positiv war auch eine weitere Nachricht zu den Kosten: „Wir liegen im Plan“, betonte die Landrätin. Die bereitgestellten Mittel von 6,75 Millionen Euro würden voraussichtlich reichen. Und wenn die Witterungsbedingungen weiterhin so günstig seien, „werden wir uns im Spätsommer hier wiedersehen“. Geplant sei, dass der Rohbau bis Ende November komplett geschlossen werde. Die Wintermonate sollen dann für den Innenausbau genutzt werden. Auch das Grundgerüst der Fahrzeughallen sowie der Übungsturm werden laut Plan noch in diesem Jahr aufgestellt. Die gesamte Baumaßnahme soll im September 2016 fertig sein.

 „Hier entstehen deutlich mehr Möglichkeiten als an den jetzigen beiden Standorten“, erklärte Kreiswehrführer Manfred Stender. Kernstück der Ausbildung sei die Atemschutzübungsstrecke: „Ohne Atemschutz läuft heute kein Einsatz mehr.“ Neue Möglichkeiten gebe es auch durch die Mitnutzung von Angeboten im benachbarten Berufsbildungszentrum.

 In den Räumen werde auch die neugeschaffene Digitalfunkservicestelle untergebracht, die die Inbetriebnahme des Digitalfunks in den nächsten zwei Jahren begleiten werde. Stender dankte auch der für den Bau gegründeten Arbeitsgruppe für die Planung.

 Gerhard Manzke und Olaf Meier-Lürsdorf als Mitglieder dieser Arbeitsgruppe freuten sich darüber, dass auch die Bauarbeiten auf dem Übungsplatz voranschritten. Das Fundament für den Übungsturm sei bereits gegossen. Auf der Fläche gebe es später auch einen Brandgewöhnungscontainer sowie einen Bahnübergang für die Übung von Einsätzen. An der „Ausbildungsstraße“ könnten unter anderem der Einsatz mit Motorsägen und die Tiefenrettung aus einem Kanalschacht trainiert werden, erzählten sie bei einem Rundgang.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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