14 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Lotse zwischen Betrieb und Flüchtling

Preetz Lotse zwischen Betrieb und Flüchtling

Viele Geflüchtete möchten so schnell wie möglich in ihrer neuen Heimat einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden. Doch das ist nicht einfach. Welche Perspektiven es gibt, erläuterte Ingo Green, Willkommenslotse der Handwerkskammer Lübeck, beim Treffen der Flüchtlingshilfe Preetz.

Voriger Artikel
Wirbel um Häschen in der Grube
Nächster Artikel
Gutspark Hagen als Naherholungsziel

Willkommenslotse Ingo Green informierte über Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Die Willkommenslotsen wurden für die Vermittlung zwischen Betrieb und Geflüchteten geschaffen. "Wir sollen in den Betrieben dafür sorgen, dass die Integration nachhaltig ist", erklärt Green, der seit Mai 2016 auch für den Kreis Plön zuständig ist. Es sollten also nicht nur Praktika angeboten, sondern Voraussetzungen geschaffen werden für Ausbildung oder längerfristige Beschäftigung.

Langzeitpraktikum als gute Einstiegsqualifizierung

Die Geflüchteten brächten viel Motivation mit, aber die Sprachprobleme seien oft eine hohe Hürde. Er sei deshalb ein Fan der Einstiegsqualifizierung. Viele Betriebe wüssten aber nicht, dass es diese Möglichkeit des Langzeitpraktikums gebe. Dabei sei es ein gutes Instrumentarium – auch gegen den Fachkräftemangel im Handwerk. Bei älteren Geflüchteten müsse man schauen, was sie beruflich können, und sie entsprechend nachqualifizieren. „Also rein in ein Praktikum und dann den Betrieb überzeugen, sie oberhalb des Mindestlohns entsprechend ihrer Tätigkeit einzusetzen."

Manuela Brandt von der Kreishandwerkerschaft Plön stellte ein Projekt in Preetz vor, für das es noch freie Plätze gibt. In der Werkstatt könnten verschiedene Werkzeuge ausprobiert werden, dazu gebe es Sprach- und praxisnahen Mathe-Unterricht.

Ansprechpartner: Ingo Green, Beratungsstelle Kiel, Tel. 0431/666563816, E-Mail: igreen@hwk-luebeck.de. Manuela Brandt, Tel. 04342/8001946.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3