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Nahwärmeprojekt geht in heiße Phase

Preetz Nahwärmeprojekt geht in heiße Phase

Einen großen Schritt in Richtung Nahwärmenetz hat der Haupt- und Finanzausschuss in Preetz getan: Er beschloss einstimmig, der neu zu gründenden Genossenschaft beizutreten und den Anschluss eigener Liegenschaften zu prüfen. Die Mitglieder waren auch bereit, Geld für den Bebauungsplan zu investieren.

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Die ersten Blocks in der Ostlandstraße sind schon an das Nahwärmenetz angeschlossen, jetzt können weitere Häuser und Wohnungen auf der Glinds- und Wunderschen Koppel folgen.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Am Nahwärmeprojekt für die Glindskoppel und die Wundersche Koppel müssten sich 70 Prozent der Haus- und Wohnungseigentümer beteiligen. 95 Prozent der Energie kommen dabei aus der Biogasanlage auf Hof Hörnsee, die schon die umliegenden Gebäude sowie zwei Wohnblocks in der Ostlandstraße versorgt, aus einer geplanten Solarthermieanlage – der bisher größten in Deutschland – und einem Holzhackschnitzelkessel sowie fünf Prozent aus einem Erdgaskessel.

Anschluss von Schwimmhalle und Schule

Die Machbarkeitsstudie habe gezeigt, dass es wirtschaftlich sei, sagte Bürgermeister Björn Demmin. Eine erste Einwohnerversammlung sei auf große Resonanz gestoßen, die „Preetzer BürgerEnergie Genossenschaft (PreBeG)“ soll am 25. April gegründet werden. Die Stadt könnte die Schwimmhalle und die Hermann-Ehlers-Schule anschließen. Der Genossenschaftsanteil betrage 1500 Euro, dazu kämen der nach Verbrauch gestaffelte Baukostenzuschuss von 8000 Euro pro Liegenschaft, also insgesamt 17500 Euro. 

Demmin wird auch für den Aufsichtsrat zur Verfügung stehen. Außerdem befürwortete der Ausschuss den Vorschlag, sich mit 10000 Euro an dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu beteiligen.

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