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Schulweg soll sicherer werden

Preetz Schulweg soll sicherer werden

Um den Schulweg abzusichern, hat die Stadt Preetz vor längerer Zeit einen Zebrastreifen in der Lindenstraße angelegt. Doch viele Eltern beklagen, dass die Stelle zu schlecht ausgeleuchtet ist und die Kinder damit auf der viel befahrenen Straße gefährdet sind – vor allem in der dunklen Jahreszeit.

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Die Stadt möchte den Zebrastreifen in der Lindenstraße besser ausleuchten. Damit die Kinder besser gesehen werden, soll außerdem der Abbau der Leitgitter beantragt werden.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Jetzt beschäftigte sich der Ausschuss für Hoch- und Tiefbau mit dieser Thematik. „Die Zebrastreifen in Preetz sind weitgehend optimal ausgeleuchtet“, erklärte Fritz Lehmann vom Fachgebiet Straßen- und Bautechnik. Das betreffe zum Beispiel die Kührener Straße oder den Hufenweg. Der alte Zebrastreifen in der Kirchenstraße habe dagegen nur ein Oberlicht. Relativ dunkel sei es auch in der Lindenstraße: „Viele Bäume tragen zur Unübersichtlichkeit bei, ebenso wie die parkenden Fahrzeuge“, so Lehmann. „Wir haben es mit LED-Lampen versucht, das bringt aber auch nicht mehr.“ Nun seien die Stadtwerke als Dienstleister aufgefordert worden, eine optimale Beleuchtung einzubauen. Das koste 3000 bis 5000 Euro. „Das sollte uns die Sicherheit der Kinder wert sein“, sagte Lehmann. Die beste Lösung wäre eine Bedarfsampel. Die Kosten lägen jedoch bei ungefähr 15000 Euro, dazu kämen jährliche Wartungskosten von 300 Euro.

 Von der Verkehrsaufsicht des Kreises sei die Stadt außerdem aufgefordert worden, sogenannte Leitgitter anzubringen. „Die Autofahrer erkennen so die kleinen Schulkinder nicht.“ Die Stadt wolle deshalb den Antrag beim Kreis stellen, diese Gitter wieder abzubauen. „Wir beobachten das ein Jahr lang – und wenn es dann immer noch nicht besser ist, werden wir eine Ampel beantragen“, kündigte Norbert Maaß, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt, an.

 Die Umrüstung der Straßenlampen in Preetz auf energiesparende LED-Leuchten soll weitergehen, berichtete Lehmann. Nachdem im vergangenen Jahr der Abschnitt Preetz-Süd mit 33-Watt-Energiesparmitteln ausgerüstet worden sei, seien derzeit Preetz-Nord und -Ost dran. Im kommenden Jahr folge der Innenstadtbereich. „Aber wir haben noch andere Stromfresser“, sagte er. Die Langfeldleuchten oder Peitschenlampen mit Leuchtstoffröhren sollen 2017 neue Lampenköpfe erhalten. „Das können wir nicht mehr so einfach nebenbei machen, das ist etwas kostenintensiver.“ Ein Problem sei auch der Cathrinplatz. Der Architekt habe damals bei der Neugestaltung eine besondere Beleuchtung vorgeschlagen, die aber sehr viel verbrauche. Die Umrüstung auf LED-Stelen sei noch sehr teuer.

 158 Lampenmasten über 4,50 Meter seien von einer Firma auf ihre Standfestigkeit geprüft worden, berichtete Lehmann. Ein Mast in der Kieler Straße an der Zufahrt Edeka sei nicht ausreichend gegründet. Dort solle nun vom Kommunalbetrieb nachgebessert werden. Sechs weitere seien nur eingeschränkt standsicher, sie müssten in zwei Jahren nachgeprüft werden. Alle anderen hätten eine Garantie von sechs Jahren. Die Überprüfung habe insgesamt 9000 Euro gekostet. Bei Masten unter 4,50 Meter kontrolliere die Stadt selbst: „Da schauen wir einmal im Jahr hin.“

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Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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