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Sprechstunde auf dem Markt

Preetz Sprechstunde auf dem Markt

Jeden letzten Sonnabend im Monat baut Björn Demmin einen Stehtisch auf dem Marktplatz in Preetz auf. Der Bürgermeister führt die Idee seines Vorgängers fort, auf dem Wochenmarkt eine Sprechstunde anzubieten. Die Möglichkeit, mal eben im Vorbeigehen Lob und Kritik loszuwerden, nutzen viele.

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Sprechstunde mit Bürgermeister Björn Demmin (von links) auf dem Marktplatz in Preetz: Markus Radigk und Peter Goertz beschweren sich über Raser im Postfelder Weg.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Das Angebot habe sich bewährt, zieht der Verwaltungschef eine positive Bilanz. „Es ist sehr wertvoll, was an Anregungen kommt.“ Die Themen seien breit gestreut. An diesem Tag wird immer wieder der Stand des möglichen Glasfaser-Ausbaus angesprochen. Die vom Unternehmen vorgegebene Anschlussquote von 40 Prozent wurde nur in einem einzigen Stadtteil erreicht.

 Markus Radigk und Peter Goertz wohnen im Postfelder Weg und beschweren sich bei Demmin über die Raser. „Viele wissen, dass oft in der Straße Haselbusch geblitzt wird, und fahren bei uns durch und geben richtig Gas“, ärgern sie sich – zumal die Fahrzeuge auf dem alten Kopfsteinpflaster sehr laut seien. Beschwerden gibt es auch über die Firma, die seit Jahresbeginn die Flaschencontainer aufstellt. Seitdem stehen in der Gorch-Fock-Straße nur noch zwei statt vorher drei Behälter, schimpft eine ältere Dame: „Die Leute stellen die Flaschen schon drumherum.“ Auch klappernde Gullydeckel, im Halteverbot abgestellte Autos oder gefährliche Situationen auf dem Schulweg werden angesprochen. Ein Passant fragt nach freien Baugrundstücken in der Stadt.

 Demmin notiert sich alle Punkte auf einer Liste, die er am Montag zur Bearbeitung an die einzelnen Fachbereiche in der Stadtverwaltung weitergibt. „Wenn jemand eine Rückmeldung haben möchte, notiere ich mir auch Namen und Telefonnummer“, erklärt er.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag in den Kieler Nachrichten.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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