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Tafel steht vor immer mehr Aufgaben

Preetz Tafel steht vor immer mehr Aufgaben

Die Bedeutung der Preetzer Tafel und ihrer Arbeit zur Versorgung sozial benachteiligter Menschen mit gespendeten Lebensmitteln wächst von Jahr zu Jahr. Der Vorsitzende Rolf Kostrzewa berichtet regelmäßig von einer gestiegenen Anzahl an Tafelkunden.

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Jutta Kostrzewa (von links), Rosemarie Kohl und Barbara Bierwolf von der Preetzer Tafel sortieren die Lebensmittel für die bevorstehende Ausgabe.

Quelle: Anne Gothsch

Preetz. Auch bei der jüngsten Jahreshauptversammlung informierte der Vorsitzende darüber, dass es zum Jahresbeginn 2015 noch durchschnittlich 60 bis 70 Abholer je Ausgabetag waren, zum Jahresende war die Zahl schon auf mehr als 100 gewachsen. Gegenwärtig würden im Durchschnitt bereits 120 Kunden pro Ausgabe kommen. Der Anstieg sei auf die wachsende Zahl von Asylsuchenden zurückzuführen, die nach Preetz gekommen seien. „Wir versorgen inzwischen insgesamt 252 Haushalte, das sind 465 Tafelkunden, davon 183 Kinder“, berichtete der Vorsitzende Kostrzewa. Zwei Mal pro Woche erfolgt die Ausgabe von Lebensmitteln, die von Bäckereien, Discountern und Supermärkten gespendet werden. „Bei den 104 Ausgaben im zurückliegenden Jahr haben wir insgesamt 60 Tonnen an Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Das ist eine riesige Menge, die ja auch erst mal abgeholt, transportiert und sortiert werden muss.“

Mit ihren 148 Mitgliedern und rund 70 engagierten Helfern unterstützt die Preetzer Tafel auch das Frauenhaus, den Streetworker Rüdiger Wiese bei verschiedenen Aktivitäten und das Projekt „Gärtnern mit Kindern in Preetz“, etwa mit gespendetem Obst. Dank großzügiger Spenden vom Radiosender R.SH, der Förde Sparkasse und dem Lions-Club von insgesamt 4000 Euro sowie vieler kleiner Geldbeträge im zurückliegenden Jahr konnten neue, stabile Regale angeschafft werden. Doch jetzt müsse erst einmal gespart und das Spendeneinwerben forciert werden, „denn 2017 ist ein neues Kühlfahrzeug fällig, sonst dürfen wir keine Milchprodukte und andere leicht verderbliche Waren mehr transportieren“, erläutert der Vorsitzende, der erneut in seiner Funktion bestätigt wurde.

Gleiches gilt für seine Frau Jutta als zweite stellvertretende Vorsitzende sowie für Margret Sauer als Kassenwartin und Birgit Claßen als Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit. Otfried Kohl wurde zum neuen ersten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. „Bei uns sind weitere Helfer immer willkommen, die uns als Fahrer, beim Sortieren oder bei der Ausgabe unterstützen könnten, um eine stabile Versorgung auch dann zu gewährleisten, wenn andere im Urlaub sind oder aus gesundheitlichen Gründen ausfallen“, betont Rolf Kostrzewa.

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