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Uhu-Dame zum zweiten Mal im Wildtierheim

Preetz Uhu-Dame zum zweiten Mal im Wildtierheim

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage beherbergt das Wildtierheim der Vogelschutzgruppe Preetz eine Uhu-Dame. Das erste Mal war sie am 24. Oktober am Rande eines Spielplatzes in Elmschenhagen entdeckt und dann ins Wildtierheim gebracht worden.

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Wenn die Uhu-Dame satt und entspannt ist, lässt sie sich von Wiebke Bahruth, der Leiterin des Preetzer Wildtierheims, manchmal sogar streicheln.

Quelle: Anne Gothsch

Preetz. Die Uhu-Dame machte selbst keine Anstalten wegzufliegen, wenn Menschen sich näherten. Da der große Vogel mit den bernsteinfarbenen Augen jedoch optisch keine Verletzungen aufwies und auch sonst guter Dinge zu sein schien, ließen ihn Mitglieder der Vogelschutzgruppe nach ein paar Tagen in der Postseefeldmark wieder frei. „Doch schon am 1. November erhielten wir einen Anruf von Anwohnern, deren Grundstück am Rande der Postseefeldmark liegt. Sie berichteten, dass ein großer Greifvogel seit geraumer Zeit auf der Gartenmauer sitze und sich nicht von der Stelle rühre“, erzählte Wiebke Bahruth, die Leiterin des Wildtierheims.
Das Greifvogelweibchen wurde schließlich wieder ins Wildtierheim gebracht und vom Preetzer Tierarzt Dr. Jörg Andersen untersucht. Der stellte einen älteren Schnabelbruch fest und fand auch Anzeichen einer früheren Kollision. Im Wildtierheim wurde das Tier weiter beobachtet, um vor allem herauszufinden, ob es Probleme beim Fressen hat. Sollte das nicht der Fall sein, werde sie in den nächsten Tagen ausgewildert, denn insgesamt mache sie einen guten Eindruck, so die Leiterin.

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