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Preetz plant neuen Kindergarten

3,6-Millionen-Projekt Preetz plant neuen Kindergarten

In Preetz soll ein neuer Kindergarten gebaut werden. Das ist zumindest die Empfehlung des Ausschusses für Kinder- und Jugendangelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung, die am Donnerstagabend in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen wurde. Geschätzte Kosten: 3,6 Millionen Euro.

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Auch für Kindergärten gab es Verkehrserziehung am Ragniter Ring. Nun soll auf dem Verkehrsübungsplatz in Preetz ein Kindergarten-Neubau entstehen.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Sechs Gruppen sollen dort entstehen. 23 Mädchen und Jungen über drei und zehn unter drei Jahren stehen zurzeit auf der Warteliste, hatte zuvor Katrin Hinsching aus der Stadtverwaltung im öffentlichen Teil berichtet. Allerdings können auch sie nicht alle Platz in einem eventuellen Neubau finden: Denn dort sollen die drei Gruppen aus dem derzeitigen DRK-Kindergarten „Die Rasselbande“ sowie die beiden Gruppen aus den provisorischen Räumen im Gästehaus des Preetzer TSV am Jahnplatz einziehen, erklärte Hauptamtsleiter Sven Wilke auf Nachfrage. Im Gästehaus laufe im April kommenden Jahres die Baugenehmigung für den Bewegungsraum in einem Container aus.

 Hintergrund für die Überlegungen sei außerdem gewesen, dass der DRK-Kindergarten am Ragniter Ring ohne Sanierung nicht mehr lange genutzt werden könne, so Wilke. Das Dach des Gebäudes, das in den 70er-Jahren gebaut worden war, ist marode. Dort war, wie berichtet, kürzlich nach einem Wasserschaden eine bräunliche Substanz durch die Decke getropft. Doch der Verdacht auf eine mögliche Belastung der Raumluft mit Pentachlorphenol (PCP) hatte sich nach Untersuchungen des Kreisgesundheitsamtes nicht bestätigt. Wilke berichtete in der Sitzung, dass mehrere Messungen an verschiedenen Stellen im DRK-Kindergarten vorgenommen worden seien. „Es geht von den Räumen keine Gesundheitsgefahr aus.“

 Der Neubau soll auf dem städtischen Gelände des Verkehrsübungsplatzes in direkter Nachbarschaft zum DRK-Kindergarten entstehen. Die Kosten wurden für ein nicht unterkellertes zweigeschossiges Gebäude in Massivbauweise berechnet. Die Verwaltung wurde vom Ausschuss gebeten, alle erforderlichen Schritte (B-Plan-Änderung, konkrete Angebote eines Architekturbüros, Klärung von Fördermöglichkeiten) einzuleiten.

 „Der Verkehrsübungsplatz wird gar nicht mehr genutzt“, so Wilke. Das Grundstück mit dem DRK-Kindergarten könne verkauft werden und der Erlös in die Finanzierung einfließen.

 Diskutiert wurde auch über die mögliche Einrichtung einer neuen Krippen-Gruppe am evangelischen Kindergarten. Dafür sollen Gespräche mit der Kirchengemeinde geführt werden.

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