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Saftpresse stand im Mittelpunkt

Preetzer Apfelfest Saftpresse stand im Mittelpunkt

Die Männer an der großen Saftpresse aus Bellin standen im Mittelpunkt, doch auch rund um ihren Stand ging es auf dem Marktplatz fast überall um Äpfel – als Obst, als Baum, zu Gelee, Marmelade, Mus, Kuchen oder Dekoration verarbeitet. Am Sonntag war das erste, aber ziemlich sicher nicht das letzte Preetzer Apfelfest.

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Vom Apfel zum Saft: Während Barthold Gutzeit (links) neue Äpfel bringt, bereiten Kurt Rüder (rechts) und Friedrich Hellmuth die Presse vor.

Quelle: Thomas Christiansen

Preetz. Bürgermeister Björn Demmin hatte zur Eröffnung an den Spruch erinnert, demzufolge man keinen Doktor brauche, wenn man einen Apfel pro Tag esse und gefragt, was dann ein ganzer Apfeltag in Preetz bewirken könne – und gleich eine Antwort gegeben: „Auf jeden Fall eine weitere Belebung des Marktplatzes.“

 Vorsichtshalber hatten die Helfer vom Verein Leben auf der Glindskoppel Äpfel von den Preetzer Streuobstwiesen dabei, um die Saftpresse aus Bellin füllen zu können. Doch rasch kamen die ersten Besucher, die für einen Zehn-Liter-Eimer mit Äpfeln später drei Liter frisch gepressten Apfelsaft erhielten. Später – nicht weil die Männer so lange brauchten, sondern weil der Saft abkühlen musste.

 „Der wird auf rund 80 Grad erhitzt, damit er lagerfähig wird“, erklärte Wolfgang Dörge aus Bellin. Im Beutel hält sich der Saft dann bis zu zwei Jahre. „Ich mache das als Hobby“, sagte Dörge, der im Verein Dörfliches Leben am Selenter See aktiv ist. Die Presse hatte er in einem Prospekt gesehen und selbst nachgebaut. Den nächsten Einsatz hat sie am Mittwoch – dann wieder in Bellin und „nur für die Nachbarn“.

 Nach Preetz kam er mit Axel Gehrke und Kurt Rüder. „Wir zeigen ihnen wie das geht“, meinte Rüder zu den Kollegen von der Glindskoppel. Friedrich Hellmuth vom Verein Glindskoppel war mit Umweltamtsleiter Jan Birk in Bellin und hatte dort selbst einen halben Tag gearbeitet.

 „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Jan Birk, der auch im Zusammenschluss Grüner Tisch Preetz aktiv ist und das erste Apfelfest für die Stadt mitorganisiert hat. Statt der erhofften 15 waren es 25 Stände. Da auch sehr viele Besucher kamen, ist Birk sicher, dass es eine Fortsetzung geben wird.

 Einen Stand hatte auch der 2014 in der Gemeindebegegnungsstätte gegründete Knüddelclub und bot Selbstgestricktes an. Als Bezug zum Apfelfest gab es selbstgebackenen Apfelkuchen.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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