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Schule feiert 50. Geburtstag

Preetzer Friedrich-Ebert-Schule Schule feiert 50. Geburtstag

„Im Herbst 1964 war die neue Schule noch eine große Baustelle, aber wunderschön am Rande der Felder gelegen mit einem weiten Blick über Wiesen, Knicks und Koppeln bis zum blinkenden Wasser des Postsees.“ So schwärmte der erste Schulleiter der Friedrich-Ebert-Schule in Preetz, Detlef Dau-Schmidt, von der neuen Einrichtung am Lohmühlenweg. Jetzt feiert sie ihr 50-jähriges Bestehen.

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1964 wurde mit dem Neubau der Friedrich-Ebert-Schule in Preetz begonnen.

Quelle: Privat

Preetz. 22 Jahre lang leitete Dau-Schmidt die damalige Volksschule. In der Chronik zum 30. Jubiläum berichtet er von einem „Anfang mit Hindernissen“. Eigentlich sollte der Unterricht zum neuen Schuljahr am 5. April 1965 beginnen. Doch die Bauarbeiter waren noch nicht abgerückt, und die Schüler wurden zunächst für eine Woche wieder nach Hause geschickt. Ein Einweihungstermin sollte über die Zeitung verkündet werden. Eine offizielle Einweihung hat es allerdings nie gegeben.

 Am 21. April 1965 ging es dann los. Die Abc-Schützen mussten allerdings noch bis Anfang Mai auf die Einschulung warten. „Es waren weder Pausenplätze planiert, noch die Bepflanzungsflächen hergerichtet“, so Dau-Schmidt. An den Treppen fehlten die Geländer. Im Oktober konnte die Turnhalle in Betrieb genommen werden, obwohl die Umkleideräume noch nicht fertig waren – die Mädchen und Jungen mussten sich in den Klassenzimmern umziehen.

 Nur drei Schulleiter gab es in all den Jahren. Auf Dau-Schmidt folgte 1987 Gerhard Jakubowski, der kürzlich von Anna Wollenberg abgelöst wurde. Die Friedrich-Ebert-Schule, früher Grund- und Hauptschule, betreut in der ehemaligen Wilhelminenschule noch die beiden letzten Jahrgänge der auslaufenden Regionalschule und wird danach reine Grundschule. Vor 50 Jahren wurden 453 Schüler in 13 Klassen unterrichtet. Heute sind es 239 Kinder in elf Klassen (mit der Außenstelle in der „Wilhelmine“ 330 Schüler in 14 Klassen).

 Zurzeit bereiten die Kinder und Lehrer zusammen mit Eltern die Jubiläumsfeier vor. Die Schüler konnten im Rahmen einer Projektwoche unter mehreren Angeboten wählen. So geht es unter anderem um den Namensgeber Friedrich Ebert, erster Reichspräsident der Weimarer Republik. Andere basteln Girlanden oder Zeitleisten, lernen alte Spiele kennen, interviewen ehemalige Schüler und Lehrer oder beschäftigen sich mit dem Thema „Schule heute und früher“. Außerdem baut der Zirkus Larifari nächste Woche sein Zelt auf dem Sportplatz auf. Von Montag, 1. Juni, bis Donnerstag, 4. Juni, führen die Kinder täglich ab 18 Uhr vor, was sie gelernt haben.

 Die Jubiläumsfeier ist für Freitag, 5. Juni, geplant. Von 16 bis 17.45 Uhr werden die Ergebnisse aus den Projekten präsentiert, bevor um 18 Uhr die Galavorstellung im Zirkus beginnt.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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