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Manipulation der Munition

Preetzer Schützengilde Manipulation der Munition

Im vergangenen Jahr benötigten die Preetzer Gildebrüder mehr als 1500 Schuss und zwei Stunden länger als geplant, um den Holzvogel zu Fall zu bringen. In diesem Jahr waren es 500 weniger und das Ende kam schon um 18.20 Uhr. „Wie kann das sein?“ fragte Ältermann Bernd Kodel streng den Gilde-Schießwart Kay Dittmann und hält ihm die Munition unter die Nase.

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Während des Ständchens auf dem Preetzer Marktplatz bekamen die Zuschauer-Kinder gratis Eis. Mancher hatte es da sehr eilig, zum Eiswagen zu kommen.

Quelle: Andrea Seliger

Preetz. Der gesteht schließlich grinsend eine wirkungsvolle „Manipulation“ der Munition und muss dafür eine Runde ausgeben. Dank Dittmanns Einsatz konnte die Gilde aber immerhin ihren neuen König am Sonnabend fast zeitplangerecht proklamieren: Es ist Manfred Quatfasel.

 Am Vormittag war die traditionsreiche Gilde mit Spielmannszug und PTSV-Blasorchester durch die Stadt gezogen – mit dem Schellenbaum vorneweg und dem Baum mit den silbernen Löffeln mittendrin. Dabei hatte der Zug erstmals auch auf dem Markt länger Halt gemacht, und die Musiker spielten mehrere Stücke, zur Freude der Kinder, die sich in dieser Zeit umsonst ein Eis beim extra bestellten Eiswagen holen durften. Zuvor hatte der Zug bereits den Klosterprobsten, Eckhard Graf Hahn, den noch amtierenden König Erhardt Selchow sowie Bürgermeister Wolfgang Schneider abgeholt.

 Für Schneider war es die letzte Teilnahme in offizieller Funktion als Repräsentant der Stadt. Zum Abschied hatten die Gildebrüder deshalb eine Sänfte mitgebracht und trugen ihn ein Stück weit darin. Trotzdem bleibt Schneider ihnen erhalten, schließlich ist er ordentliches Mitglied und war 2006 sogar König (Beiname: „König von Preetz“). „Nächstes Jahr bin ich einfacher Gildebruder, das wird deutlich entspannter“, so Schneider.

 Der neue König, Manfred Quatfasel, Jahrgang 1948, von Beruf Elektromeister, gehört der Preetzer Gilde seit zehn Jahren an und ist Mitglied des Vorstandsgremiums Acht. Gemeinsam mit seiner Frau Irmi wird er nun ein Jahr lang repräsentative Aufgaben wahrnehmen. Königsschütze war Clemens Kodel. Die Damen schossen mit dem Luftgewehr, dort siegte Gildeschwester Renate Jensen. Die Wertung der Gäste führte Kirsten Rathje an, Sie bekam noch ein Extra-Lob von Damenschießwart Dieter Jensen: „Sie wäre die Drittbeste insgesamt gewesen, wenn sie kein Gast wäre.“

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