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Familien baden günstiger

Preetzer Schwimmhalle Familien baden günstiger

Wird es nun doch eine Familienkarte geben? In der Diskussion um eine Gebührenerhöhung für die Preetzer Schwimmhalle, beschlossen die Mitglieder des Sozialausschusses am Donnerstagabend mehrheitlich die Einführung einer vergünstigten Eintrittskarte für zwei Erwachsene mit bis zu zwei Kindern.

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Familien sollen in der Preetzer Schwimmhalle günstig baden gehen können. Der Sozialausschuss sprach sich mehrheitlich für einen neuen Entwurf der Gebührensatzung aus.

Quelle: Nadine Schättler

Preetz. Zuletzt hatte der ehemalige Bürgermeister Wolfgang Schneider als eine seiner letzten Amtshandlungen Widerspruch gegen die Einführung einer solchen Karte mit ähnlichen Konditionen (zwei Erwachsene mit bis zu fünf Kindern) eingelegt, weil die Kontrollierbarkeit schwierig würde. Die Stadtvertretung beauftragte daraufhin den neuen Preetzer Bürgermeister Björn Demmin, vonseiten der Verwaltung eine neue Variante der Familienkarte zu erarbeiten. Das Ergebnis: Zwei Erwachsene mit maximal zwei Kindern sollen zukünftig sparen und 10 Euro zahlen. Jedes weitere Kind löst eine günstige Karte für 2 Euro. Für diese Variante könnte am Automaten eine Programmierung vorgenommen werden, es würden keine zusätzlichen Personalkosten verursacht und die Missbrauchsmöglichkeiten der Karte einschränkt werden.

 Gleichzeitig soll mit der Änderung der Gebührenordnung nicht mehr – wie ursprünglich geplant – eine Preisstaffelung der Einzelkarten für Erwachsene in 50-Cent-Schritten erfolgen, weil ein zusätzlicher Restgeldspeicher erforderlich wäre, der im laufenden Betrieb regelmäßig befüllt werden müsste. „Diese zusätzliche Tätigkeit müsste vom Aufsichtspersonal geleistet werden, das dann wiederum nicht für die Wasseraufsicht zur Verfügung stände“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

 Erwachsene sollen demnach bereits ab dem 1. Januar 2016 1 Euro mehr fürs Baden zahlen. „Mit Blick auf die defizitäre Situation unserer Schwimmhalle und die vielen Maßnahmen, in die wir investiert haben, sollten wir diese Entscheidung heute so treffen“, argumentierte Michael Howe (FDP) und sprach von einer „angemessenen Erhöhung“. Über Sinn und Unsinn einer Familienkarte diskutierten einige Mitglieder des Ausschusses: „Ich glaube nicht, dass das groß genutzt wird, weil es sich nur lohnt, wenn tatsächlich zwei Erwachsene mit ihren Kindern kommen“, so André Rehder (SPD).

 Im Ergebnis sprach sich die Mehrheit der anwesenden Mitglieder mit drei Gegenstimmen aus der SPD-Fraktion für die Gebührenanpassung und die Einführung einer Familienkarte aus. Die Empfehlung des Ausschusses muss in der nächsten Stadtvertreter-Sitzung erneut beraten werden.

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