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Unterlagen werden digitalisiert

Preetzer Stadtvertretung Unterlagen werden digitalisiert

Die Zeit der dicken Papierstapel dürfte in der Stadtvertretung Preetz bald vorbei sein: Künftig werden die Sitzungsunterlagen in digitaler Form bereitgestellt. Der Vandalismus in der Schule am Kührener Berg löste in Preetz Betroffenheit und Fassungslosigkeit aus.

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Die Zeit der dicken Papierstapel dürfte in der Stadtvertretung Preetz bald vorbei sein: Künftig werden die Sitzungsunterlagen in digitaler Form bereitgestellt.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Bürgermeister Wolfgang Schneider teilte mit, dass die Stadt dem Förderzentrum Unterstützung angeboten habe. Aufgeworfen wurde von einem Besucher die Frage, ob es zunehmend Randale gebe, und ob man das Sicherheitskonzept überarbeiten müsse. Das Konzept der Polizei sei „ganz hervorragend“, entgegnete Schneider: „Wir sind der sicherste Kreis in Schleswig-Holstein.“ Auch das Präventivkonzept der Stadt sei landesweit anerkannt. Nur könne man Vandalismus kaum präventiv bekämpfen. „Die Polizeistation in Preetz ist gut besetzt, und es fahren nachts ausreichend Streifen.“

 Auf eine weitere Frage aus dem Publikum zum Thema Bahn hatte der Bürgermeister erfreuliche Nachrichten: Das Gutachten sei fertig – und danach soll Preetz weiterhin halbstündlich angebunden werden. Eventuell müsse der Busverkehr angepasst werden. „Wenn das so ist, sind wir gut versorgt und unsere Interessen sind gewahrt“, betonte Schneider. Am 5. Juni gebe es dazu eine Besprechung mit Nah-SH.

 Auf der Tagesordnung stand an diesem Abend eigentlich die Gebührensatzung für die Schwimmhalle mit einer geplanten Erhöhung des Eintritts. „Doch interfraktionelle Gespräche haben gezeigt, dass weitere Beratungen erforderlich sind, bevor es zu einer Kampfabstimmung kommt“, erklärte Jörg Fröhlich (BGP) und beantragte die Absetzung und Überweisung in den zuständigen Ausschuss. Das wurde mehrheitlich angenommen.

 Einstimmig wurde dagegen die Nutzungs- und Gebührensatzung für die Schul- und Sportliegenschaften beschlossen. Wie berichtet, müssen die Vereine aus dem Umland nach der Auflösung des Schulverbandes nun Gebühren für die Nutzung der Hallen in Preetz zahlen. Daraufhin gab es Proteste wegen der hohen Kosten. „Wir haben die Gebühren für die Blandfordhalle halbiert und sind damit den Vereinen einen deutlichen Schritt entgegengekommen“, sagte Katy Hagelberg (SPD) als Vorsitzende des zuständigen Fachausschusses.

 „Selbstverständlich muss jeder Nutzer seinen Beitrag leisten“, betonte auch Michael Howe (FDP). In Preetz werde dies über die Steuerzahler und über eine zusätzliche Abgabe der Vereine – geregelt im „Pakt des Sports“ – geleistet. Für die auswärtigen Vereine sei die Nutzung bisher im Rahmen der Schulverbandsumlage abgegolten gewesen. Nach der Auflösung des Schulverbandes „haben wir mehrfach Hinweise auf die Konsequenzen gegeben“. Er werfe den Bürgermeistern der Umlandgemeinden vor, ihre Vereine nicht rechtzeitig informiert zu haben. „Ich habe großes Verständnis, dass diese in Sorge sind – aber die Schuld liegt nicht bei uns.“ Ira von Scheicher (Bündnis 90/Die Grünen) wünschte sich dagegen eine „offenere Kommunikation“ mit dem Umland.

 Mehrheitlich beschlossen wurde an diesem Abend auch die Änderung der Geschäftsordnung: Sitzungsunterlagen werden Stadtvertretern und bürgerlichen Mitgliedern in den Ausschüssen künftig digital zur Verfügung gestellt und diese entsprechend benachrichtigt. Bei Bedarf können die Unterlagen aber auch in Papierform von der Stadtverwaltung angefordert werden.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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