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Neuer Betriebsleiter hat viele Pläne

Prinzeninsel Neuer Betriebsleiter hat viele Pläne

„Wir wollen die Prinzeninsel in der Wahrnehmung zu ihren Ursprüngen zurückführen!“ - dieses Ziel wird nun mit einem neuen Betriebsleiter konsequent vorangetrieben. Seit dem 1. März setzt Frank Nettlau um, was dem Chef der Prinzeninsel-GmbH, Georg Friedrich Prinz von Preußen vorschwebt.

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Frank Nettlau ist neuer Betriebsleiter der Prinzeninsel-GmbH in Plön. Demnächst im Niedersächsischen Bauernhaus im Ausschank: Im Auftrag der Hohenzollern gebrautes "Preußens"-Pilsener.

Quelle: Peter Thoms

Plön. Der 42-jährige Nettlau ist gelernter Hotelkaufmann und hat die vergangenen Jahre in Lübeck gearbeitet. Er kümmert sich vor Ort um jetzt drei Standbeine der GmbH: Das Restaurant Niedersächsisches Bauernhaus, Veranstaltungen im Restaurant sowie dem angrenzenden Gelände und demnächst – und das ist neu – um die Vermietung: Wer einen unvergesslichen Urlaub verleben möchte, kann sich in naher Zukunft eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus als Urlaubsdomizil wählen, denn „wir wollen an Touristen vermieten“, kündigt Nettlau an.

Das bei Plönern und ihren Gästen beliebte Naherholungsgebiet kann und soll nicht neu erfunden werden. Der Ursprung des 17 Hektar großen Areals in Hohenzollernbesitz ist im Grunde genommen ein landwirtschaftlicher Betrieb, auf dem rund 100 Jahre lang (bis 1912) die preußischen Prinzen die komplette Bandbreite der Landwirtschaft lernten. Das Ambiente soll durchaus erhalten bleiben, ist man sich in dem traditionsbewussten Adelshaus einig. Das Gelände und der zurzeit ungenutzte Pavillon böten sich aber auch für Kunsthandwerk an, so der Betriebsleiter.

Schwerpunkt ist und bleibt aber die Gastronomie: Nettlau weiß, wie flexibel man sein muss, wenn man ein Ausflugslokal betreibt. Die Gäste, die mit dem Schiff kommen, haben meist nur eine Stunde Zeit, sodass vor allem schnelle Gerichte gefragt sind.

Und wer gerne ein Bier zum Essen trinkt, kann sich auf einen majestätischen Biergenuss freuen: „Preußens“, ein im Auftrag der Hohenzollern gebrautes Bier, ist ab Ostern im Ausschank. Bis dahin ist nur an den Wochenenden geöffnet, danach täglich außer montags.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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