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Abfahrt Freienfelde „nicht erkennbar“

Problem-Schild Abfahrt Freienfelde „nicht erkennbar“

Harald Witt aus Lutterbek regt seit Jahren eine bessere Ausschilderung an der Kreuzung Lutterbek/Freienfelde an. Das Schild kam - zwar mit einem Rechtschreibfehler -aber es kam (wir berichteten). Doch mit dem Rechtschreibfehler nicht genug: Das Schild steht auch an falscher Stelle.

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Harald Witt aus Lutterbek wundert sich: Er hatte zwar für ein zusätzliches Hinweisschild gekämpft, aber es sollte auf die Einfahrt nach Freienfelde hinweisen. Den Sinn dieses Schildes „mitten in der Feldmark“ kann er nicht verstehen.

Quelle: Astrid Schmidt

Lutterbek. Harald Witt schöpfte er Hoffnung. Erhielt er doch eine Mitteilung des Ministeriums, dass „Ende des Monats“ die Straßenmeisterei den gewünschten Wegweiser aufstellen würde. Ein zusätzliches Schild wurde nun auch aufgestellt, doch an einem Standort, den Witt nicht nachvollziehen kann. Bürgermeister Wolf Mönkemeier sieht diese Maßnahme dagegen als „notwendig und logisch“ an.

Seit die Bundesstraße 502 in ihrer jetzigen Form in Betrieb genommen wurde, kämpft Harald Witt für mehr Sicherheit an der Kreuzung Lutterbek/Freienfelde. Als Eigentümer des Hofes Freienfelde und damit unmittelbarer Anlieger erlebt er täglich die Verkehrssituation. „Fußgänger oder Radwanderer kommen von Lutterbek aus nur im Sprint sicher hinüber nach Freienfelde“, berichtet Witt. Nach einem tödlichen Unfall im vergangenen Jahr – „mitten auf der Kreuzung“ – setzte er sich vehement für eine übersichtlichere Beschilderung ein. Er appellierte an Gemeinde, Kreis, Politiker und schließlich das Kieler Verkehrsministerium.

„Die Abfahrt rechts nach Freienfelde ist für Ortsfremde nicht erkennbar, zumal keine eigene Abbiegespur vorhanden ist“, so Witt. Er bat das Ministerium um Überprüfung der Beschilderung der Kreuzung. Verkehrsminister Reinhardt Meyer teilte mit, dass dem Wunsch leider nicht entsprochen werden könne, unter anderem weil es sich bei der „Siedlung Freienfelde“ nur aus einer einzelnen Straße mit wenigen Häusern handele und daher kein besonderes Bedürfnis einer Verkehrslenkung bestehe (Schriftwechsel liegt der Redaktion vor).

Umso erfreuter war Witt nun, als er auf wiederholte Nachfrage erfuhr, dass „Ende des Monats“ ein neuer Pfeilwegweiser aufgestellt werden soll. Doch an der gefährlichen Kreuzung tat sich nichts. Stattdessen wurde der Vorwegweiser mit dem Schreibfehler „Wentorf“ einige hundert Meter hinter der Lutterbeker Kreuzung in Richtung Schönberg aufgestellt. „Der Hinweis Lutterbek richtet sich auf eine schmale vorwiegend von Landwirten genutzte Nebenstraße, die ganz sicher nicht den Verkehr durch Lutterbek aufnehmen soll“, meint Witt. Er fragt sich nun: „Was soll dieses Schild an der Stelle?“

Diese Frage stellte unsere Zeitung auch Bürgermeister Wolf Mönkemeier. „In der Vergangenheit kam es immer wieder zu brenzligen Situationen, wenn Ortskundige die bisher nicht ausgeschilderte Einfahrt nach Lutterbek befahren wollten und der nachfolgende Verkehr nicht erkennen konnte, dass es dort eine Abzweigung gibt“, erklärte Mönkemeier. Denn bislang habe man auf den Wegweiser verzichtet, um an der Stelle keinen zusätzlichen Verkehr durch den Ort aufzunehmen. Bei einem Ortstermin mit Verkehrsaufsicht, Straßenbauamt und Polizei sei dies aus Sicherheitsgründen so entschieden worden, sagte der Bürgermeister. Er räumt ein, dass es sich an der Kreuzung Lutterbek/Freienfelde um eine ähnliche Situation handelt. „Die Lage dort hat sich nicht verbessert. Wir werden das noch einmal aufgreifen.“

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Astrid Schmidt

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Foto: Der Fehlerteufel hat zugeschlagen: Dem Ortsnamen Wendtorf ist auf diesem Schild glatt das "d" abhanden gekommen.

Wer jeden Tag auf der Bundesstraße 502 von Kiel in Richtung Schönberg unterwegs ist, der kennt die Schilder gut. Und das Auge stört sich nur noch an Dingen, die plötzlich ganz anders sind. So auch bei einem Wegweiser in Höhe Lutterbek. Denn dort steht der Ortsname Wendtorf ohne „d“.

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