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Reisebusse aus dem ganzen Land

Probsteier Korntage Reisebusse aus dem ganzen Land

Es ist guter Brauch, dass in Bendfeld mit Besuchern zum Ende der Probsteier Korntage die Erntekrone gebunden wird. Der Vorsitzende des Tourismusverbands (TVP), Hagen Klindt, übernahm zum letzten Mal die Siegerehrung des Strohfigurenwettbewerbs und zog eine durchweg positive Bilanz.

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Das Sieger-Team aus Bendfeld jubelt vor Freude. Zum zweiten Mal tragen sie den Pokal für den ersten Preis nach Hause.

Quelle: Astrid Schmidt

Bendfeld. „Was hier geschaffen wurde, ist in der ganzen Probstei deutlich sichtbar“, sagte Harald Bruhn, zweiter Vorsitzender des TVP. Er bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement des Vorsitzenden des Tourismusverbands, der nach 17 Jahren an der Spitze nun sein Amt abgibt. Klindt sei der Motor für diese besondere Veranstaltungsreihe gewesen, die die Probstei landesweit zu einem begehrten Ausflugsziel gemacht habe, so Bruhn. „Die Geschichte begann im Jahr 2000 mit der Gründung des Tourismusverbands Probstei. Es ging um Infrastruktur und um unseren Lebensraum. Damals hatte Hagen Klindt den richtigen Riecher und überzeugte die Dörfer, sich gemeinschaftlich dafür einzusetzen. Dafür gebührt dir unser großer Dank“, erklärte er.

 Doch Hagen Klindt wäre nicht Hagen Klindt, wenn er nicht auf die breite Unterstützung verweisen würde, die ihm in all den Jahren seines Wirkens zuteil geworden sei. „Es ist immer eine Gemeinschaftsleistung“, betonte er. Zu seinem Ausscheiden aus der ersten Reihe sagte er: „Man soll etwas übergeben, wenn es gut läuft.“ Er sei natürlich auch stolz darauf, dass sich die Probsteier Korntage zu einer echten Marke entwickelt hätten. Diese Entwicklung sei in erster Linie den vielen ehrenamtlichen Strohfigurenbauern zu verdanken, die sich mit viel Engagement und Kreativität wochenlang einbringen, um ihre Gemeinde auf die schönste Weise zu präsentieren, so Klindt. Dabei stehe nicht der Wettbewerb im Vordergrund, auch wenn sich die Strohteams, die einen der drei Pokale samt Preisgeld mit nach Hause nehmen dürfen, natürlich über das gute Abschneiden freuen. Sieger seien vielmehr alle Teams aus allen Gemeinden. Das zeige die große Resonanz auf die Korntage, die landesweit einmalig für eine Region seien. „Rund 60 Reisebusse aus ganz Schleswig-Holstein fahren allein während der vier Wochen durch die Probstei, weil die Menschen die Strohfiguren ansehen wollen“, sagte Klindt. 900 Besucher sandten ihre Bewertung ein, 285 aus der Probstei, 327 aus dem restlichen Schleswig-Holstein und 266 aus dem übrigen Bundesgebiet, 14 kamen gar aus dem Ausland. Auch diese Zahlen, die der TVP ausgewertet hatte, belegten die breite Wirkung der Strohfiguren, so Klindt. Sein Wunsch: „Dass die Dörfer auch künftig gemeinsam die Region darstellen und die Probsteier Korntage als touristisches Schwergewicht stärken und ausbauen.“

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