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Glasfaser in jedes Haus?

Probstei Glasfaser in jedes Haus?

Im Amt Probstei sind die Gemeinden in Sachen Breitbandversorgung einen großen Schritt voran und der Optimallösung – Glasfaser bis ins Haus – näher gekommen. Das Interessenbekundungsverfahren ist abgeschlossen: Gegründet werden soll nun ein Zweckverband.

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Quelle: DPA

Schönberg. Entsprechende Beschlüsse müssten nun zügig in den 20 Amtsgemeinden gefasst werden, appellierte Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses.

Der Weg zur Datenautobahn ist immer noch lang. Ziel sei die Glasfaserversorgung bis in jedes Haus und damit eine technische Rundumversorgung, so Mönkemeier. Der Zwischenschritt, ein europaweites Interessenbekundungsverfahren einzuschieben, sei „sehr gut und richtig gewesen“, auch wenn es ein Jahr Zeit gekostet hätte. Nun könne man richtig Gas geben. „Wie schnell wir am Ziel sind, hängt nun auch von jeder einzelnen Gemeinde ab“, sagte der Amtsvorsteher.

 Amtsdirektor Sönke Körber zeigte sich „sehr zufrieden“ mit dem jetzt vorliegenden Ergebnis. „Zwei renommierte Telekommunikationsanbieter haben ihr Interesse erklärt und ein unverbindliches Angebot abgegeben“, so Körber. Die Namen dürfe er aus rechtlichen Gründen noch nicht nennen. Klar sei, dass für das Projekt „Breitband für die Probstei“ ein Zweckverband als Träger gegründet werden müsse, dem möglichst viele Gemeinden beitreten sollten. Dieser Zweckverband müsse dann die Ausschreibung einleiten und die Vertragsverhandlungen führen. Bereits bei 3600 Kunden werde gebaut, erklärte Körber weiter.

 Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende sollen zunächst über die Details und das weitere Verfahren in einer Informationsveranstaltung am 20. Mai, 19 Uhr, in Suckows Gasthof, in Probsteierhagen informiert werden. Nächster Schritt sei dann die Information der Bürger in den einzelnen Gemeinden. Mit einer Gründung des Zweckverbandes rechnet Körber nicht vor Herbst dieses Jahres. Dann folgen Ausschreibungen, Verhandlungen und Vermarktung. „Realistisch ist ein Baubeginn des Netzes für die Probstei zu Beginn 2017“, so der Amtsdirektor.

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