20 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Die Feuerwehr braucht mehr Platz

Probsteierhagen Die Feuerwehr braucht mehr Platz

Die Feuerwehr Probsteierhagen benötigt dringend mehr Platz. Ein Um- und Ausbau auf dem vorhandenen Gelände wäre schwierig, ein Neubau für die Gemeinde aber kaum finanzierbar. Zumindest hinter vorgehaltener Hand wird deshalb auch über einen neuen Standort zusammen mit Prasdorf nachgedacht.

Voriger Artikel
Kampf um Reaktivierung der Bahnstrecke
Nächster Artikel
B76 offiziell freigegeben

Ingo Stoltenberg (links) und Klaus Robert Pfeiffer hoffen, dass eine Erweiterung des Feuerwehrhauses vor Ort möglich ist.

Quelle: Thomas Christiansen

Probsteierhagen. „Es gibt keine Alternative zu diesem Standort“, weist Bürgermeister Klaus Robert Pfeiffer alle Überlegungen für einen Umzug zurück. Eine mögliche Zusammenlegung mit der Prasdorfer Wehr lehnt auch der stellvertretende Wehrführer Ingo Stoltenberg ab: „Wir haben hier eine gewachsene Struktur.“

Die Sorgen, dass manche aus der Probsteierhagener Wehr austreten würden, wenn sie mit Prasdorf zusammengelegt wird, ist groß. Die Idee zu einer gemeinsamen Wehr war ursprünglich wie berichtet in Prasdorf entstanden, als dort wegen akuten Personalmangels eine Pflichtwehr drohte. Niemand möchte sich dazu bislang offiziell äußern, doch es gibt in Probsteierhagen Überlegungen, ob vielleicht ein neues Feuerwehrhaus mit Prasdorf zusammen im Bereich des Bauhofes an der Bahnhofstraße entstehen könnte. Von dort aus wären beide Gemeinden gut zu erreichen.

Sicher ist nur, dass bald etwas passieren muss. Nach einer ersten Raumanalyse, die dem Werkausschuss am Mittwochabend von Peter Zepter-Smarsch und Annette Buder vom Architekturbüro Masskontor vorgelegt wurde, sind statt bisher rund 280 künftig mindestens 560 Quadratmeter sowie einschließlich der 34 Stellplätze 1000 Quadratmeter notwendig. Der Ausschussvorsitzende Karl Heinz Fahrenkrog wies daraufhin, dass ein Neubau mindestens zwei Millionen Euro kosten würde. Der Ausschuss beauftragte die Architekten mit einer erneuten Planung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3