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Ladestation für Elektroautos

Probsteierhagen Ladestation für Elektroautos

„Man hört nichts“, sagte Stefan Hengelhaupt, als Ulf Rethwisch völlig geräuschlos mit seinem Elektroauto vorfuhr. Wo früher in Probsteierhagen die Förde-Sparkasse stand, hat gestern eine Stromtankstelle eröffnet.

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Christoph Hengelhaupt (von links) schließt den Wagen von Ulf Rethwisch an. Bürgermeister Klaus Robert Pfeiffer freut sich mit den beiden über die neue Möglichkeit zu tanken.

Quelle: Thomas Christiansen

Probsteierhagen. Wer hier bei Hengelhaupts Sohn Christoph, der jetzt in dem Gebäude wohnt, sein Fahrzeug aufladen möchte, muss sich zuvor bei ihm telefonisch anmelden. Der öffnet dann den Anschluss, der für 5 Euro pro Stunde genutzt werden kann. Rund drei Stunden dauert eine komplette Ladung, erläuterte Stefan Hengelhaupt, der im Außendienst der Hamburger Elektrovertriebs-Firma Hans J. Möller tätig ist, doch schon nach 30 Minuten ist der Akku zumindest wieder fast zur Hälfte gefüllt.

 Bürgermeister Klaus Robert Pfeiffer ist begeistert von der neuen Möglichkeit. Er kündigte an, dass es beim Markttreff, dessen neuer Lebensmittelmarkt voraussichtlich Mitte Juli eröffnet wird, auch eine Ladestation für E-Bikes geben soll. Dann könnte auch Christophs Großvater Günter Hengelhaupt, der gestern mit seinem E-Bike zur Eröffnung der Tankstelle kam, sein Rad dort laden.

 Für Elekroautos gibt es in der Probstei bislang nur eine Ladestation und die ist auch in Probsteierhagen – seit zwei Jahren bei Elektro Rethwisch, wo sie aber fast ausschließlich für den Eigenbedarf genutzt wird. Hengelhaupt räumte ein, dass derzeit noch die Reichweite begrenzt, die Ladezeit lang und die Zahl der Tankstellen gering ist. „Aber das Fahren ist einmalig, sehr entspannt“, schwärmte Ulf Rethwisch.

 Die Idee zu der neuen Ladestation hatten Christoph und Stefan Hengelhaupt, als sie merkten, dass die ehemals öffentlichen Parkplätze vor dem Haus immer noch oft genutzt wurden. Wer vor dem ehemaligen Bankgebäude jetzt zum Laden parkt, erhält dort auch Tipps für die Wartezeit. Für die Dauer der Parkzeit gebe es verschiedene Möglichkeiten, heißt es auf einem Schild neben dem Anschluss – genannt werden das Schloss und der Irrgarten sowie die Bäckereien und Gastwirtschaften „oder freies Sitzen auf der Bank.“

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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