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Wo Ähren radfahren

Tourismusverband Probstei Wo Ähren radfahren

Die Korntage mit dem Strohfigurenwettbewerb stehen seit vielen Jahren für die Probstei. Jetzt möchte der Tourismusverband auch ein Logo, das für die Korntage steht. Der Illustrator Volker Nökel aus Fahren wird dazu eine Symbolfigur entwerfen. Grundmotiv wird die Ähre sein.

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Nico Redlin (links) und Hagen Klindt (rechts) bitten Volker Nökel, ein Logo für die Probsteier Konrtage zu entwerfen. Auf dem Tisch liegt schon ein Vorschlag, bei dem Kornähren die tragende Rolle spielen.

Quelle: Thomas Christiansen

Probsteierhagen. „Wir haben schnell festgestellt, dass wir auf einer Linie liegen“, meint Hagen Klindt, Vorsitzender des Tourismusverbandes Probstei (TVP) nach den ersten Gesprächen mit Nökel. Den Kontakt zu dem Zeichner hatte der TVP-Geschäftsführer Nico Redlin schon vor einiger Zeit aufgenommen: „Wenn wir schon einen Künstler hier in der Region haben ....“

 „Wir möchten ein Logo, das die Korntage in besonderem Maße symbolisiert und sich gut vermarkten lässt. Wir suchen etwas Neues, das die Gäste mit nach Hause nehmen können – damit sie nicht vergessen, wo sie ihren Urlaub gemacht haben“, erklärt Klindt, der von den Veranstaltern der Bustouren zr den Korntagen immer wieder gehört hatte, dass die Gäste sehr gern etwas zur Erinnerung mitnehmen würden.

 Die Symbolfigur soll sowohl in den Katalog der Probstei wie auch in den Flyern zu den Korntagen aufgenommen werden, erläutert Redlin. Gedacht ist auch an Aufkleber und andere Formen. Redlin möchte das Logo auch für die Radwegschilder zur Kennzeichnung einer Radroute durch die Probstei entlang der Strohfiguren, die nach einem ersten Test im vergangenen Jahr derzeit entwickelt wird. Schnell waren sich alle drei einig, dass die Ähre im Mittelpunkt stehen soll. „Mit Gemüse und Feldfrüchten kenne ich mich ja aus“, meint Nökel, der unter anderem für seine Kartoffel-Comics und die Illustration der „Knöllchenbande“ bekannt ist. Klar ist auch, dass die Figur variabel gestaltet werden soll. Klindt möchte die Figur gern als Pärchen – je nach Anlass könnte es aber auch eine Familie oder eine Einzelfigur sein.

 „Für die Radtouren zum Beispiel muss die Ähre natürlich in die Pedale treten“, sagt Nökel. Er könnte sich auch eine Figur für das Korntagebrot vorstellen, dass die Probsteier Bäcker in jedem Jahr extra für die Korntage backen.

 Nökel wird jetzt erste Entwürfe gestalten und an der Gestalt der beziehungsweise den Figuren „basteln“. In diesem Monat soll es noch zwei weitere Treffen mit Klindt und Redlin geben. „Die Figur braucht natürlich auch einen Namen“, betont Redlin. Im März möchte der Tourismusverband auf seiner Mitgliederversammlung entscheiden. „Dann sollte das Logo stehen, damit wir damit frühzeitig in die Werbung gehen können“, sagt Klindt.

 Die Probsteier Korntage werden seit dem Jahr 2000 vom Tourismusverband Probstei jedes Jahr im Sommer organisiert. Nach der Eröffnung durch die Kornkönigin startet ein vierwöchiges umfangreiches Programm mit Hofführungen, Kutschfahrten und vielen anderen Veranstaltungen. Seit dem Jahr 2007 werden in den Dörfern Strohfiguren gebastelt, zu denen seitdem immer mehr Bus- und Radtouren führen.

 Sieger des Strohfigurenwettbewerbs 2015 war Bendfeld. Die 17. Korntage sind vom 23. Juli bis zum 21. August. Die Eröffnung ist in Wisch, der Heimatgemeinde der aktuellen Kornprinzessin Sarah Schnoor.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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