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Ein Parcours mit mehr Fahrspaß

Quadbahn Schönberg Ein Parcours mit mehr Fahrspaß

Es geht voran mit dem Projekt Quadbahn in Schönberg. Die Mitglieder des Planungsausschusses stimmten in ihrer Sitzung am Dienstag der vorgestellten Gestaltung der Fläche am Schönberger Kreisel einhellig zu und empfahlen, den Bebauungsplan öffentlich auszulegen.

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So soll die Fläche der neuen Quadbahn am Schönberger Kreisel aussehen.

Quelle: Astrid Schmidt

Schönberg. Es ist mehr als ein Jahr her, dass Thomas Krasselt seine Pläne vorgestellt hat, mit denen er die Einrichtung, die vor acht Jahren mit ein paar Kinder-Quads begann, ausbauen will. Die Anlage erfreut sich zu fast jeder Jahreszeit zunehmender Beliebtheit. Es soll ein abwechslungsreicher Parcours mit Brücke und anderen Elementen, die den Fahrspaß vergrößern, entstehen – anders als bei der jetzt noch ebenen Sandbahn. Am Eingang aus Richtung Bundesstraße soll ein Leichtbaugebäude auf rund 180 Quadratmetern mit Umkleiden, Toiletten, einer Werkstatt (35 Quadratmeter) sowie einer Küche (30 Quadratmeter) gebaut werden.

 Von April bis Oktober, so die Konzept-Idee, werde ein Zirkuszelt als „Kinder- und Familienrestaurant mit einer Veranstaltungsfläche“ aufgestellt. Krasselt kann sich dort Workshops, Bastelangebote, Vorlesungen, Clownerie und viele andere Dinge vorstellen, ebenso wie ein Sommer- und Quad-Camp (fünf bis sechs Zelte für jeweils vier bis sechs Kinder).

 Bereits vor einem Jahr hatte die Gemeinde das Projekt unterstützt, für das der Bebauungsplan nun in die nächste Runde, nämlich die Auslegung, geht. Planer Joachim Heisel erläuterte die vorhabenbezogene Projektplanung, die auch eine Verpflichtung für einen Rückbau bei Nichtnutzung enthalte. Auch sei die Fläche gegenüber dem Ursprungsplan etwas verringert worden. Das Zelt für Aufführungen, Workshops oder andere Angebote werde in der Höhe begrenzt.

 Für eine Diskussion sorgte die Dacheindeckung des im hinteren Bereich geplanten Gebäudes für Gastronomie und eine Werkstatt für die Quads. Schließlich waren sich alle einig, dass es dazu keine Festlegung geben soll. Es solle dem Investor überlassen werden, ob er ein Gründach, wie von den Ortspolitikern favorisiert, oder aber ein Graudach errichtet wird. Hans-Hermann Malchau vom Schönberger Umweltbeirat wies darauf hin, dass der Knick erhalten und gepflegt werden müsse. Auch darin herrsche Konsens mit dem Investor, erklärte der Ausschussvorsitzende.

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