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Gerätehaus in der Bahnhofstraße

Schwentinental-Raisdorf Gerätehaus in der Bahnhofstraße

Die Verwaltung soll die nächsten Schritte zur Planung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in der Raisdorfer Bahnhofstraße unternehmen – das beschloss die Stadtvertretung Schwentinental in ihrer jüngsten Sitzung.

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Die Geschäfte in der Bahnhofstraße ziehen das Publikum an. Die Parkmöglichkeiten sind jedoch begrenzt, was auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr immer wieder zu spüren bekommen.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. Dabei soll auch das bisher von der Post genutzte Gebäude sowie ein Nachbargrundstück, das ebenfalls der Stadt gehört, einbezogen werden. Kritik an der Standortwahl äußerte Tillmann Frank, Vorsitzender des HGV Schwentinental, im jüngsten Hauptausschuss und in der Stadtvertretung. Er erinnerte daran, dass den örtlichen Geschäftsleuten ein Verkehrskonzept versprochen worden sei. Auf engem Raum verkehren dort Buslinien, Lieferwagen, Kunden im Pkw, Fußgänger und Radfahrer sowie die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Die Situation werde durch Falschparker zusätzlich unübersichtlich. Frank macht sich vor allem Sorgen um die älteren Menschen, die dort „hochgradig gefährdet“ seien. Bei einer Veranstaltung des HGV im vergangenen Jahr waren die Probleme der Bahnhofstraße ausgiebig diskutiert worden – damals war die Hoffnung gewesen, dass die Situation sich durch einen Auszug der Feuerwehr bessern könnte. Die Geschäftsleute der Bahnhofstraße sähen die Standortwahl des neuen Gerätehauses deshalb mit Sorge, so Frank. Am 13. Dezember ist nun ein Gespräch der Geschäftsleute mit Bürgermeister Michael Stremlaugeplant.

 In den bisherigen Diskussionen hatten sich sowohl der Rathauschef als auch Ausschussmitglieder optimistisch gezeigt, dass sich mit einer Überplanung des Gebietes viele Probleme lösen ließen. Bei der Abstimmung in der Stadtvertretung hatten sich allerdings sowohl die Grünen als auch der WIR-Vertreter Joachim Harting mit Hinweis auf die Probleme der Bahnhofstraße enthalten. Die Feuerwehr Raisdorf äußerte sich bisher zufrieden mit der Standortwahl, da die Hilfsfrist gewährleistet sei und die heutigen Mängel bei der Neuplanung hoffentlich beseitigt werden könnten.

 Das Gebäude ist zu eng und musste aus statischen Gründen bereits mit Stahlträgern verstärkt werden. Schwierig ist auch die aktuelle Zufahrt-Situation: Im Notfall geraten ankommende Feuerwehrleute den ausrückenden Einsatzfahrzeugen in die Quere.

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