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Ortswehren fusionieren

Rantzau Ortswehren fusionieren

„Das hört sich echt schlimm an“, sagte der Rantzauer Bürgermeister Olaf Wenndorf bei einer besonderen Prozedur. Er hatte die Aufgabe, auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung, die Ortswehrführer von Rantzau und Sasel und ihre Stellvertreter aus ihren Ämtern als Ehrenbeamte zu entlassen.

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„Massenentlassung“ bei den Feuerwehren Rantzau und Sasel. Die Ortswehrführer und ihre Stellvertreter geben ihre Ämter im Zuge der Fusion beider Wehren auf: (von links) Tobias Meyer, Ernst-Otto Boll, Bürgermeister Olaf Wenndorf, Katrin Glaser und Ludwig Sippe.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Rantzau. Grund sind allerdings keine Verfehlungen der vier, sondern die Fusion der Wehren.

 Der Saseler Wehrführer Ernst-Otto Boll, seine Stellvertreterin Katrin Glaser, ihre Rantzauer Amtskollegen Ludwig Sippe und Tobias Meyer sind ihre Ämter nun los. Chef in Sachen Feuerwehr ist nun Gemeindewehrführer Rüdiger Glaser, der in einigen Monaten auch zur Gründungsversammlung der neuen gemeinsamen Wehr mit dem Namen Rantzau einladen wird.

 Der Rückgang der Mitgliederzahlen plagte die beiden Ortswehren schon in den vergangenen zehn Jahren. „Die jungen Leute sind nur noch schlecht für ein Ehrenamt zu motivieren“, urteilte Wenndorf. Die Rantzauer Wehr zählte zum Schluss nur noch 14 aktive Mitglieder. Die Sollstärke beträgt allerdings 27. Seit vier Jahren übten beide Ortswehren schon gemeinsam, um überhaupt genügend Kräfte für die Dienstabende zusammen zu bekommen. Die Ortswehren bleiben in Form von Löschgruppen allerdings erhalten ebenso wie die Gerätehäuser.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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