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Rasen im Stadion saniert

Selent Rasen im Stadion saniert

Der Maulwurf hatte ganze Arbeit geleistet. Der Rasen im OHLA-Stadion in Selent geriet zur Stolperfalle für die Fußballer. Der Platz wurde für zehn Wochen gesperrt und saniert. Am Sonntag, 31. Juli, ab 13 Uhr wurde er mit einem Kreisliga-Spiel und einem bunten Programm wieder eingeweiht.

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Die Fußballer können wieder antreten: Udo Petersen (links) und Lutz Outzen freuen sich über den sanierten Rasen im OHLA-Stadion in Selent.

Quelle: Silke Rönnau

Selent. „Die Zustände waren unhaltbar“, sagt Lutz Outzen, Kassenwart des TSV Selent, und blickt zusammen mit dem Vorsitzenden Udo Petersen zufrieden über den neuen, sattgrünen Rasen an der B 202. „Vorher war die Fläche gar nicht mehr bespielbar.“ Petersen erzählt, dass der Maulwurf auch Flintsteine nach oben gewühlt habe. Vor den Toren waren große Löcher im Rasen, der Platz war uneben. Die Verletzungsgefahr für die Sportler wurde zu groß.

 Die rund 16000 Euro teure Sanierung wurde dank der Zuwendungen von Sponsoren und der Eigenleistung von Vereinsmitgliedern möglich. Die VR Bank spendete genauso Geld wie die Förde Sparkasse, weitere Zuschüsse flossen vom Landes- und Kreissportverband. Auch die Gemeinde gab 6000 Euro dazu. Aus eigenen Mitteln hätte der TSV die Summe nicht zusammenbringen können, bedanken sich beide für die Unterstützung. Der Pachtvertrag wurde gleichzeitig bis 2040 verlängert. Er habe noch eine Laufzeit von sechs Jahren gehabt, aber Voraussetzung für die Fördermittel sei eine Laufzeit von 25 Jahren gewesen, erklärt Petersen.

 Mitte Mai wurde damit begonnen, den alten Rasen abzufräsen. „Da blutete einem schon das Herz“, erzählt Outzen von seinen Gefühlen beim Anblick der nackten Erde. „Des Platzwarts Grauen...“, fügt er hinzu. Die Fußballspiele wurden in dieser Zeit auf dem Sportplatz oben an der Schule ausgetragen. Währenddessen wurde neue Erde mit Rasensaat und Dünger in die aufgerissenen Rillen eingetragen. Vier kleinere Flächen, darunter die vor den beiden Toren, waren so kaputt, dass Rollrasen aufgebracht werden musste. „Und dann hieß es wässern, wässern, wässern“, sagt Petersen. „Wir sind jeden Tag über acht Wochen hier gewesen.“

 Immer wieder wurden auch die Mannschaften zu Arbeitsdiensten „eingeladen“. So wurden gemeinsam die Steine abgesammelt und die Torhalterungen in Zement gesetzt. Mit einer Laseranlage wurde der Platz neu ausgemessen. Die beiden Tore hatten vorher nicht ganz genau, sondern leicht versetzt gegenüber standen. Das wurde nun korrigiert. Außerdem wurden rund um das gesamte Gelände einschließlich Übungsplatz Maulwurfsperren eingesetzt. Für die Gräben hatte sich der Verein extra eine Fräse ausgeliehen. „Jetzt haben wir Ruhe!“, hofft Petersen. Der Verkaufsraum erhielt frische Farbe, auch Tische und Bänke wurden gestrichen. Rund 120 bis 130 Stunden in Eigenleistung seien so zusammengekommen, berichtet der Vorsitzende.

 Neu ist auch ein Defibrillator. 2014 war der Mittelfeldspieler Thies Weisner während einer Fußball-Kreisligapartie mit einem Herzstillstand zusammengebrochen und von Mitspielern wiederbelebt worden. Sein Vater spendete nun das Gerät für das OHLA-Stadion, das zur Einweihungsfeier offiziell übergeben werden soll.

 Das Fest am 31. Juli beginnt um 13 Uhr. Um 15 Uhr wird die Kreisliga-Begegnung des TSV Selent gegen den TSV Plön angepfiffen. Dazu laufen mit den Mannschaften auch die kleinen Nachwuchsspieler der G- und F-Jugend auf. Auf dem Programm stehen außerdem Auftritte der Cheerleader und der Zumba-Sparte, Angebote für Kinder wie beispielsweise eine Hüpfburg sowie Kaffee und Kuchen.

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