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Neue Bauflächen unter der Lupe

Rastorfer Passau Neue Bauflächen unter der Lupe

In ihrem Leitbild hat die Gemeinde Rastorf festgelegt, dass neue Baugrundstücke vor allem im Ortsteil Rastorfer Passau zur Stärkung der Infrastruktur ausgewiesen werden sollen. In einer Einwohnerversammlung wurden mehrere Möglichkeiten skizziert, die jedoch nicht bei allen auf Gegenliebe stießen.

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Ein Neubaugebiet hinter den Häusern an der B 202 könnte mit einer Zuwegung neben dem Spielplatz erschlossen werden.

Quelle: Silke Rönnau

Rastorf. Bürgermeister Thomas Haß betonte, dass die Gemeinde mehr Wohnraum benötige. Man habe deshalb das Büro B2K beauftragt, um zu gucken, welche Möglichkeiten es gibt, um sie dann weiterzuentwickeln. „Das hier ist der allererste Aufschlag und kein fertiger Bauplan“, betonte auch Planer Oliver Kühle. Anregungen seien durchaus erwünscht.

28 Wohneinheiten sind möglich

Im Vorwege wurden Luftbilder und Unterlagen ausgewertet, eine fotografische Bestandsaufnahme und eine Ortsbegehung gemacht. Man habe in Rastorfer Passau zwei klassische Baulücken gefunden, für die man keinen Bebauungsplan brauche, berichtete Kühle. Außerdem gebe es bereits bestehende Baurechte für weitere zwölf Grundstücke. Die müsse man von den 28 Wohneinheiten, die die Gemeinde laut Landesentwicklungsplan bis zum Jahr 2025 noch zur Verfügung hat, abziehen. Rastorfer Passau liege zwar 20 Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt, „aber der Bedarf rund um Kiel ist groß“.

Kritik von Anwohnern

Er listete mehrere mögliche Flächen auf, doch nur zwei seien wirtschaftlich zu erschließen: ein Bereich am Ortseingang aus Richtung Kiel direkt an der B 202, der durch einen Lärmschutzwall abgetrennt werden müsste, und eine bereits im Flächennutzungsplan ausgewiesene, rund 12 000 Quadratmeter große Fläche an der Straße Düsternbrook. Dieses Gebiet könnte über eine Zuwegung neben dem Spielplatz erschlossen werden. Knackpunkt sei allerdings die sichtbehinderte Einmündung vom Düsternbrook auf die B 202.

Kritik gab es von den Anwohnern der vorgestellten Bauflächen: „Die freie Sicht in die Natur wird doch zugebaut.“ Der Planer betonte, dass es kein Recht auf freie Sicht gebe und alles eine Frage der Abwägung sei. 

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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