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Reparaturen nehmen Fahrt auf

Hein Schönberg Reparaturen nehmen Fahrt auf

In dieser Woche ist auf der Bahnstrecke Kiel-Schönberg die Gleisstopfmaschine unterwegs. Bis zur ersten Kieler-Woche-Fahrt am Freitag, 17. Juni, sollen alle Arbeiten an den Bahnübergängen abgeschlossen sein – und noch in diesem Jahrzehnt soll der Linienverkehr starten.

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Auch ein Bagger wird bei den Instandhaltungsarbeiten am Bahnübergang Bahnhofstraße in Probsteierhagen eingesetzt.

Quelle: Thomas Christiansen

Probsteierhagen/Schönberg. . Die Verteilung der Regionalisierungsmittel des Bundes für den Nahverkehr der Länder ist zwar immer noch nicht endgültig geregelt, aber „dieses Projekt ist gesichert“, bekräftigt der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Frank Nägele. „Wir sind am Kämpfen. Wir werden aber auf jeden Fall mehr Mittel erhalten“, sagt Nägele. Das Planfeststellungsverfahren für die Strecke Kiel-Schönberg soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2017 beginnen.

 Die Bauarbeiten an mehreren Bahnübergängen in dieser Woche würden einen wichtigen Beitrag zur Instandsetzung der gesamten Strecke leisten, betont Nägele: „Wir arbeiten mit Energie daran, Hein Schönberg noch in diesem Jahrzehnt wieder in Betrieb nehmen zu können.“ Das Land hoffe, noch in diesem Jahr die Strecke bis Oppendorf fertig zu bekommen.

 „Das Land sollte jetzt Gas geben“, meint Stefan Hirt von der Initiative Pro Bahn Probstei. Er freue sich über die Ankündigungen des Landes und hoffe, dass nun tatsächlich bald der Linienverkehr starten könne. Vorher wird es noch wieder Sonderfahrten zwischen Kiel und Schönberger Strand zu den Baltic Beach Days im August und zur Kieler Woche geben.

 Bis dahin sollen die Reparaturarbeiten an den Bahnübergängen abgeschlossen sein. „Alles im grünen Bereich. Die Bagger sollen Freitag abrücken“, sagt Michael Engel von der VKP. Im Auftrag der VKP kümmert sich die AKN um die vom Land finanzierten Instandsetzungen.

 Am Bahnübergang Lindenstraße in Probsteierhagen gab es allerdings eine kleine Verzögerung. „Wir haben zu viele Kabel gefunden. Das hält auf“, erklärt Jens Baum von der AKN. Dafür ging es in Schönberg am Bahnübergang Höhndorfer Tor schneller: „Da sahen die Schwellen sehr gut aus.“ Engel hofft deshalb, dass die Straße dort vielleicht schon etwas früher wieder freigegeben werden kann.

 „Wir machen die Abschnitte zukunftssicher, das hat aber nichts mit der Ertüchtigung zu tun. Es wäre doch schade, wenn wir bald alles wieder aufbaggern müssten“, erklärt Engel. Nach dem Austausch von Schwellen kommt in dieser Woche auch eine Gleisstopfmaschine zum Einsatz, die als Schwertransport auf einem Tieflader aus Hamburg gekommen ist. „Die hebt das Gleis geringfügig an und schiebt dann den Schotter unter das Gleis“, erklärt Udo Grebe von der AKN. „Auf unseren Strecken können wir das nur nachts oder am Wochenende machen. Hier haben wir zum Glück Zeit“, sagt Grebe. Weil auf der Strecke kein Betrieb ist – noch nicht.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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