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Richtfest für neuen Komplex

Altes Postgebäude Preetz Richtfest für neuen Komplex

Über dem ehemaligen Postamt in der Bahnhofstraße in Preetz wurde am Freitag der Richtkranz hochgezogen. Das 140 Jahre alte Gebäude wird komplett umgebaut. Wo einst Pakete sortiert und Briefmarken am Schalter verkauft wurden, entstehen jetzt Wohnungen und Gewerberäume.

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Regine und Karsten Brenneiser feierten Richtfest zum Umbau des ehemaligen Postgebäudes in der Bahnhofstraße in Preetz. Ende des Jahres soll der Umbau weitgehend abgeschlossen sein.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Im Juni 2012 hatten Regine und Karsten Brenneiser aus Preetz das Haus von einer luxemburgischen Gesellschaft gekauft, die es zuvor von der Deutschen Post übernommen hatte. Bis zum Sommer 2014 war noch der Auslieferungsbereich der Post in dem Gebäude untergebracht, danach zogen die Mitarbeiter in die alte Meierei um.

 Zu diesem Zeitpunkt gab es noch den Schalterraum, in dem auf der linken Seite über den Türen auf die Telefonzellen für In- und Auslandsgespräche hingewiesen wurde. Heute führt die ehemalige Eingangstür in ein Treppenhaus zu den Wohnungen. „Der frühere Eingang war aber schon von der Post dichtgemacht worden, als der Schalterbetrieb eingestellt wurde“, so Karsten Brenneiser. Auf dem Dachboden entdeckten sie auch den ehemaligen Schießstand des Postsportvereins. Auch die Toiletten auf halber Höhe in der Büroetage gab es noch.

 Im Februar 2015 hatte der Umbau begonnen. Zunächst wurde eine Mauer vor den alten Fahrradunterstand gesetzt. Die neu geschaffenen Gewerberäume nutzt inzwischen die Firma Brenntex. In einer Hälfte des Hauses wurden in einem ersten Bauabschnitt zwei Wohnungen, die bereits vermietet sind, und eine weitere Gewerbeeinheit ausgebaut. Dort zog die Lebenshilfe mit der pädagogischen Frühförderung ein.

 Jetzt arbeiten die Handwerker in der zweiten Haushälfte. Den dritten Gewerbebereich, der dort entsteht, will ebenfalls die Lebenshilfe als Begegnungsstätte nutzen. Dazu kommen vier weitere barrierefreie Wohnungen mit einer Größe von 47 bis 160 Quadratmetern. „Insgesamt haben wir eine Nutzfläche von guten 800 Quadratmetern“, erzählt Karsten Brenneiser. Zwei Wohnungen erhalten einen Balkon, eine weitere im neuen Dachboden eine große Loggia mit Blickrichtung zum Cathrinplatz.

 Das Haus ist als einfaches Kulturdenkmal eingestuft, steht aber nicht unter Denkmalschutz. „An der Fassade zur Bahnhofstraße ändern wir nichts“, betont Regine Brenneiser. Die Fassade sei bereits vor drei Jahren saniert worden. Die Substanz des Gebäudes bezeichnen die beiden als gut.

 Das Ehepaar war selbst jedes Wochenende auf der Baustelle. „Das war ein langer Weg“, meint Regine Brenneiser, die damit auch auf die vielen Auflagen anspricht. Dazu gab es Überraschungen: So mussten oben im Fußboden mehr Balken eingezogen werden. Doch Ende des Jahres soll der Umbau bis auf Restarbeiten abgeschlossen sein.

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Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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