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Riesenmast für Umspannwerk

Trenthorster Berg Riesenmast für Umspannwerk

Das neue Umspannwerk, das zwischen Trent und der Bundesstraße 76 in der Nähe der Kreuzung Trenthorster Berg entsteht, nimmt sichtbare Formen an. Am Dienstag bereiteten die Techniker den Anschluss an die Hochspannungsleitung vor. Der Strommast wurde gegen einen wesentlich höheren Abspannmast ausgetauscht.

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Die 10,5 Tonnen schweren Traversen für den neuen Strommast wurden per Kran angehoben und auf den über 20 Meter hohen Unterbau gesetzt.

Quelle: Dirk Schneider

Lehmkuhlen. Um die kurzzeitig abgeschaltete und umgeleitete 110000-Volt-Leitung möglichst schnell wieder ans Netz zu bringen, wurden der Ab- und Aufbau der beiden Stahlkonstruktionen parallel ausgeführt. Dafür hatte die Schleswig-Holstein Netz, die insgesamt 3,1 Millionen Euro in den Neubau investiert, gleich zwei große Schwerlastkräne aufgeboten, die die bis zu zehn Tonnen schweren Bauteile schnell in Position brachten. Dabei leisteten die Kranführer unten und die Montagearbeiter, die in luftiger Höhe die schwebenden Lasten annahmen und verschraubten, buchstäblich Millimeterarbeit. Das diesige Wetter erschwere zwar etwas die Sicht, aber die Windstille begünstige das Vorhaben, erklärten die Projektleiter Bernd Baumann und Nico Reer.

 Entsprechend zügig ging die Umrüstung voran. Bereits am frühen Nachmittag stand der neue rund 39 Meter hohe Mast zehn Meter nordwestlich des Vorgängers. Per Handarbeit und Seilwinde wurden die Leiterseile dann von den alten auf die neuen Traversen umgehängt und an die neue Sammelschiene des Umspannwerks angeschlossen.

 Auch das Technikgebäude ist bereits weitgehend fertiggestellt. Der nördliche Bereich, der vollständig planiert wurde – „insgesamt wurden 100000 Kubikmeter Boden bewegt“ – wirkt auf den ersten Blick wie eine archäologische Grabungsstätte. In den etwa 1,50 Meter tiefen Gruben verschwinden nach und nach 70 riesige Betonklötze, die pro Stück zwischen sechs und sieben Tonnen wiegen und später als Widerlager für die Freilufttechnik dienen soll. Und auch die drei riesigen Betonwannen, auf denen später die Transformatoren als Kernstücke der Anlage montiert werden sollen, sind bereits montiert. Der schwerste Trog, der ebenfalls per Schwerlastkran platziert wurde, wiegt übrigens über 30 Tonnen. Mitte 2016 soll das neue Umspannwerk ans Netz und in Betrieb gehen.

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