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Pflasterung muss saniert werden

Roter Platz Pflasterung muss saniert werden

Der Kreis Plön investiert jedes Jahr Millionen für den Bau und die Unterhaltung seiner Immobilien. Aber auch direkt vor der Haustür gibt es genug zu tun: Der wegen seiner Pflasterung „Roter Platz“ genannte Parkplatz vor Kreisverwaltung ist stark renovierungsbedürftig.

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Andreas Siebelts, beim Kreis Plön zuständig für die Liegenschaften, hat die jüngste Aufgabe direkt vor der Haustür: Der sogenannte „Rote Platz“ muss grundlegend saniert werden, wobei die große Kastanie laut Bebauungsplan möglichst erhalten werden soll.

Quelle: Peter Thoms

Plön. Risse in den Pflastersteinen, eingesackte Stellen, ausgebesserte Stellen in anderen Farben, sodass der „Rote Platz“ eigentlich „Gescheckter Platz“ heißen müsste. Andreas Siebelts, beim Kreis Plön zuständig für die Liegenschaften, hat die neue Herausforderung jeden Morgen auf dem Weg ins Büro vor Augen.

 Auch die Kommunalpolitiker im Bauausschuss des Kreistages stehen vor einer Herausforderung: Sie müssen sich entscheiden, ob die insgesamt 2553 Quadratmeter große Fläche weiterhin nur notdürftig geflickt, in einem Rutsch saniert oder komplett neu gestaltet werden soll – alles eine reine Kostenfrage. Laut Siebelts würde weiteres Flicken aktuell 300 000 Euro kosten (und das wären nur 30 Prozent der Fläche), eine Vollsanierung 360 000 Euro und eine barrierefreie Neugestaltung zwischen 480 000 und 580 000 Euro.

 In der Vollsanierung sowie der Neugestaltung wären auch schon die Kosten für die Erneuerung der Abwasserrohre enthalten. Die liegen nur 60 Zentimeter unter der Fahrbahn und sind im Laufe der Jahrzehnte durch die immer stärker werdende Bodenverdichtung arg ramponiert worden.

 Letzte (und metermäßig höchste) Hürde vor einer Neugestaltung ist die über 100 Jahre alte Rosskastanie, die rechts vom Haupteingang der Kreisverwaltung Schatten spendet. Der deutlich sichtbar von der Miniermotte befallene Baum, steht nämlich unter Schutz – er ist im Bebauungsplan der Stadt Plön als „besonders erhaltenswert“ verzeichnet.

 Eine Einschätzung, die sich im Laufe der Jahre wohl etwas relativiert hat: Seibelts ist sich sicher, dass man für die Fällung des Baumes, dessen Stamm von unzähligen Eisenstangen und Krone von noch mehr Tauwerk zusammengehalten werden, eine Ausnahmegenehmigung bekommen könnte – natürlich nicht ohne die Auflage einer Ersatzanpflanzung.

 Es gibt also genügend Beratungsbedarf und vorbereitende Planungen. Daher wollte Ausschussvorsitzender Hans-Herbert Pohl nichts übers Knie brechen und gab den Fraktionen die „Hausaufgabe“, sich vor den herbstlichen Haushaltsberatungen intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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Ein Artikel von
Peter Thoms
Redaktion Ostholsteiner Zeitung/stellv. Ressortleiter

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