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Keine Stellfläche für Wohnmobile

Saisonparkplatz Kalifornien Keine Stellfläche für Wohnmobile

Der neue Saisonparkplatz im Schönberger Ortsteil Kalifornien soll nicht wie ursprünglich geplant über den Kapellenweg, sondern über die Kreisstraße 15 erschlossen werden und keine Stellplätze für Wohnmobile erhalten. Dafür hat sich jetzt zumindest der Bauausschuss ausgesprochen.

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An dieser Stelle soll die Zufahrt zum neuen Saisonparkplatz in Kalifornien entstehen.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Nach der Einigung mit den Eigentümern der Fläche südlich des Kapellenwegs und westlich der K15 hatte die Gemeindevertretung sich, wie berichtet, für den Bau des Platzes entschieden und einen Pachtvertrag abgeschlossen. Das Ingenieurbüro Levsen legte jetzt drei Varianten vor, die aber die im Haushalt eingeplante Summe von 150 000 Euro überschreiten. Allein die Zufahrt über den Kapellenweg hätte Kosten von 20 000 Euro verursacht.

 Der Bauausschuss entschied sich nach kurzer Diskussion einstimmig für die günstigste Variante und eine Zufahrt über die K15, strich die 20 Stellplätze für Wohnmobile und drängte auf weitere Einsparungen. Geprüft werden soll eine Höhenbegrenzung an der Einfahrt. Der Parkplatz mit 100 Stellplätzen soll rechtzeitig zur Saison fertig sein.

 Die ebenfalls in der Gemeindevertretung beschlossene neue Fußgängerbrücke über die Kuhbrücksau soll von dem gleichen Büro geplant werden, das auch das die Neugestaltung der Ortseingangsbereiche plant. Bürgermeister Dirk Osbahr teilte mit, dass nach dem Zuwendungsbescheid für das Ortsentwicklungs- jetzt auch der für das Tourismuskonzept vorliegt, sodass wie gewünscht beides zusammen gestartet werden kann. „Begeisterung löst das bei keinem aus“, meinte Osbahr zu den Kostensteigerungen beim neuen Bauhof. Immerhin würden die Kosten aber vermutlich knapp unterhalb der zuletzt vorhergesagten 1,3 Millionen Euro liegen. Noch in Arbeit sind das Außenlager und der Waschplatz. „Wir haben alle Ja gesagt zum neuen Bauhof, jetzt müssen wir das auch zu Ende bringen“, meinte der Ausschussvorsitzende Peter Ehlers (CDU).

 Lange diskutiert wurde über die gewünschte Neugestaltung der Eingangsbereiche am Schönberger Strand und in Kalifornien, für die in der Gemeindevertretung die Mittel zugunsten der Fußgängerbrücke um 30 000 auf 270 000 Euro gesenkt worden waren. „Auch ein Abspecken bringt nichts“, sagte Osbahr. Sowohl die Aktivregion wie auch das Wirtschaftsministerium hätten eine Förderung abgelehnt. Ob das Projekt zunächst auf Kalifornien beschränkt werden soll, wurde am Ende von einer Mehrheit aus EIS und CDU in den Planungsausschuss verwiesen. Einstimmig wurde der Bürgermeister beauftragt, Angebote von Firmen für die vom Amt geforderte Überarbeitung der Straßenausbaubeitragssatzung einzuholen, damit die Beteiligung der Anlieger geregelt werden kann.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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