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Start voraussichtlich im März

Sandaufspülungen Start voraussichtlich im März

Neuen Sand braucht der Strand. Nach Pleiten, Pech und Pannen im Vorjahr sollen nun die Sandvorspülungen in Schönberg schneller und besser laufen. „Wir können voraussichtlich im März loslegen“, sagt Bürgermeister Dirk Osbahr. Erstmals soll nicht an der Seebrücke, sondern von Pontons aus gespült werden.

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Neuen Sand braucht Schönberg für seinen Strand: Bürgermeister Dirk Osbahr hofft, dass die Vorspülungen in diesem Jahr früher starten können.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Wenn dieses Mal alles klappt, könnten die Sandvorspülungen bis Anfang April abgeschlossen sein und anders als im Vorjahr rechtzeitig zur Saison alle Strandkörbe aufgestellt werden. „Wir haben jetzt alle Genehmigungen“, freut sich Osbahr. Die liegen damit nicht nur deutlich früher vor, sie gelten zudem nicht nur für dieses Jahr, sondern bis 2019. Damit hat die Gemeinde Planungssicherheit.

 Wie schon 2014 und 2015 soll der Sand wieder aus der Ausbaggerung der Fahrrinne vor der Marina Wendtorf kommen und mit dem Schiff nach Schönberg transportiert werden. Anders als in den Vorjahren soll aber nicht wieder der gesamte Sand an die Seebrücke gespült und von dort aus mühsam an die jeweiligen Strandabschnitte geschafft werden.

 Stattdessen ist geplant, vor vier Strandabschnitten – zwei in Kalifornien, zwei in Schönberger Strand – einen Spülponton zu legen. An den legt jeweils das Schiff mit dem Sand an, der dann gezielt in die vorgesehenen Bereiche gespült wird.

 Insgesamt sollen mindestens 6000 Kubikmeter Sand vorgespült werden, als Option sind aber bis zu 10000 Kubikmeter angemeldet. „Damit wir Spielraum haben“, erklärt Osbahr. Zur Finanzierung der Sandvorspülungen sind 80000 Euro eingeplant.

 Früher war der Sand aus den Buhnen vor den Stränden geholt worden. Seit 2014 wird der Sand zur Auffüllung der Strände von dort geholt, wohin er verdriftet worden ist. 2015 hatte das dänische Baggerschiff „Camilla“ rund 16000 Kubikmeter Sand aus der Fahrrinne zur Marina Wendtorf geholt. Ein Teil davon war auch zur Auffüllung des Strandes in Stein genutzt worden.

 Vor Schönberg hatten die Sandvorspülungen 2015 erst kurz vor Pfingsten beginnen können. Der zunächst auf dem Landweg geplante Transport des Sandes war nach Problemen an der Westküste untersagt worden.

 Der Transport per Schiff musste erst neu beantragt und genehmigt werden. Per Schiff konnte der Sand erst nach vielen technischen Problemen an die Seebrücke gespült werden, von wo aus er per Radlader verteilt werden sollte. Dann war das Spülrohr verstopft, weil jemand einen großen Stein hinein gesteckt hatte. All das führte dazu, dass 2015 die Strandbesucher in einigen Abschnitten lange auf Strandkörbe warten mussten.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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